gelber alter VW-Bulli mit weißem Dach vor dem markanten Gebäude mit rotem Dach - einer der größten San Diego Sehenswürdigkeiten -und zwei Palmen

Unsere 15 TOP San Diego Sehenswürdigkeiten

Willkommen in San Diego, einer der vielseitigsten und sonnigsten Großstädte der USA im Süden Kaliforniens! Die Stadt liegt direkt an der Pazifikküste, nur einen Katzensprung von der Grenze zu Mexiko entfernt. Mit über 1,4 Millionen Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt des Bundesstaats. Trotzdem strahlt sie eine entspannte, fast schon idyllische Atmosphäre aus und fühlt sich beinahe wie ein gemütlicher Küstenort an. Ein Grund, warum wir die Stadt so lieben und sie immer wieder gern besuchen. Die Vielzahl an San Diego Sehenswürdigkeiten rechtfertigen definitiv einen mehrtägigen Aufenthalt!

Caro und Malte Arm in Arm von hinten am Strand sitzend und auf die Skyline von San Diego schauend
Blick auf die Skyline vom Centennial Park auf Coronado Island

Das erste, was vielen in den Sinn kommt, wenn sie an San Diego denken, ist das phantastische Wetter. Mit über 300 Sonnentagen im Jahr und einer milden Brise vom Pazifik ist die Stadt das ganze Jahr über ein Traumziel. Die Temperaturen liegen im Durchschnitt zwischen 18 und 24 Grad Celsius.

Caro auf einem Aussichtspodest über dem Torrey Pines Glider Port. Im Hintergrund die Küste und der Pazifik
Malte am Imperial Beach. Im Vordergrund grüne Strandvegetation, im Hintergrund das Meer und das Pier

Da ist es umso praktischer, dass Du hier so viele Strände und Bademöglichkeiten vorfindest. Aber nicht nur dafür ist San Diego bekannt, sondern auch für seine reiche Geschichte. Das Gaslamp Quarter ist das historische Herz der Stadt. Die viktorianischen Gebäude hier sind wunderschön erhalten und das Viertel pulsiert mit Leben, besonders am Abend, wenn die Restaurants, Bars und Clubs erwachen.

Buntes Wandgemälde in Downtown mit der Aufschrift "Smile, you are in San Diego"

Die spanisch geprägte Vergangenheit siehst Du im Old Town State Historic Park. Das älteste Viertel der Stadt und erinnert an die Zeit, als Kalifornien noch Teil Mexikos war. Hier findest du historische Gebäude, bunte Märkte und Restaurants mit mexikanischen Spezialitäten.

Der Balboa Park ist einer der größten innerstädtischen Parks der USA. Mit über 1.200 Hektar ist er das grüne Herz der Stadt. Hier kannst du stundenlang spazieren gehen, durch botanische Gärten schlendern oder eines der vielen Museen besuchen. Der San Diego Zoo* ist einer der berühmtesten Zoos der Welt und befindet sich ebenfalls im Balboa Park.

Blick vom Hafen auf die Skyline von San Diego unter einem blauen Himmel mit weißen Wolken
San Diego Harbor

San Diego ist also eine Stadt, die Geschichte, Natur und moderne Lebensfreude perfekt vereint. Egal, ob du die malerische Küste entlangfährst, durch die charmanten Viertel schlenderst oder das bunte Nachtleben entdeckst – du wirst schnell merken, warum San Diego nicht nur bei uns als Reiseziel so beliebt ist. Und nun zeigen wir Dir ausführlich unsere ganzen persönlichen Top 15 San Diego Sehenswürdigkeiten und erzählen Dir alles, was Du für Deinen Besuch wissen musst!

Karte mit allen San Diego Sehenswürdigkeiten

Coronado Island – San Diegos Inselparadies

Coronado Island fühlt sich für uns immer wie ein kleines Paradies direkt vor der Küste von San Diego an. Sobald wir über die beeindruckende Coronado Bridge fahren und die Skyline von San Diego hinter uns lassen, ist alles gleich ein bisschen entspannter. Coronado hat diesen charmanten Mix aus Ferienort, Geschichte und Kalifornien-Feeling, den du sonst selten findest.

Die Halbinsel ist auch ein wichtiger Ort für die amerikanischen Streitkräfte. Die riesige Naval Air Station North im Norden ist nicht nur Heimathafen mehrerer Flugzeugträger und Fregatten, sondern auch Basis von Hubschrauber- und Jagdgeschwadern. Von Point Loma aus – den wir gleich noch vorstellen – hast Du einen unglaublichen Blich hierauf. Die Naval Amphibious Base Coronado am Silver Strand weiter südlich ist eine große Marinebasis und beherbergt u.a. eines der beiden Hauptquartiere der Eliteeinheit Navy SEALs.

Hotel del Coronado

Ein absolutes Highlight ist das berühmte Hotel del Coronado. Dieses riesige, weiße Gebäude mit seinen roten Türmen sieht aus wie ein Märchenschloss direkt am Strand und gilt als eines der meist fotografierten Hotels der Welt.

Das grosse weisse Gebäude des Hotels mit dem runden wit runtergezigenen roten Dach am Turm auf der rechten Seite mit Strand davor.

Es wurde 1888 eröffnet und hat seitdem viele berühmte Gäste gesehen, darunter Filmstars, Politiker und sogar Könige. Vor dem Hotel liegt ein breiter und langer Sandstrand, wo man fantastisch baden oder spazieren kann.

gelber VW Bus Oldtimer vor zwei hohen Palmen und dem Hotel del coronado am Strand.
Blaues Rettungsschwimmer-Häuschen am Strand mit dem Hotel im Hintergrund

Auch wenn du nicht im Hotel übernachtest, lohnt sich ein Besuch der Innenbereiche. Das Gelände ist offen und du kannst durch die wunderschönen Gärten spazieren oder einen Drink in einer der Bars mit Blick aufs Meer genießen. Das Hotel war übrigens auch Schauplatz des Filmklassikers „Manche mögen’s heiß“ von 1958 mit Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon in den Hauptrollen.

gescchmückter Tannenbaum im Innenhof mit der weißen Fassade im Hintergrund
Innenhof
Hunderte Schlüssel mit Anhängern hinter der Rezeption
Rezeption

Bayview Park

Coronado hat aber selbstverständlich noch mehr zu bieten als das berühmte Hotel. Die beste Aussicht auf die Skyline San Diegos hast Du unserer Meinung nach vom Bayview Park (Karte) aus.

Panorama mit Blick auf die Skyline und doppelter Caro durch Spielerei mit dem iPhone
Doppelte Caro und Panorama-Spielerei im Bayview Park

Dieser kleine, versteckte Park ist ein echter Geheimtipp. Von hier aus hast du einen perfekten Blick auf die Stadt und den Hafen. Wir lieben es, uns einfach auf eine Bank zu setzen, die Boote zu beobachten und die friedliche Atmosphäre zu genießen. Oft ist man hier tatsächlich ganz alleine.

Blick auf die Skyline und Schiffe im Hafen an einem sonnigen Tag
Blick auf die Hochhäuser in Downtown und die Bucht davor einem sonnigen Tag

Centennial Park

Ein weiterer sehenswerter Ort auf Coronado ist der Centennial Park ein paar hundert Meter weiter östlich. Auch er liegt direkt am Wasser und bietet ebenfalls eine großartige Aussicht auf die Stadt. Was ihn besonders macht, ist der gepflegte Rasen, die farbenfrohen Blumenbeete und die vielen Bänke, die zum Verweilen einladen. Außerdem gibt es hier einen kleinen Sandstrand.

Panorama der gesamten Skyline San Diegos vom Park aus
Ausblick vom Sandstrand
Selfie von Caro und Malte vor der Kulisse der Skyline und der Bucht von San Diego
Caro am Beginn des Piers. Über ihr ein großes Schild mit der Aufschrift: Coronado Ferry Landing"

Direkt an den Park grenzt das Coronado Ferry Landing Pier. Von hier verkehren Fähren zwischen der Halbinsel und Downtown San Diego. Außerdem gibt es einige kleine Shops und Cafes. Auch hast Du von hier einen tollen Blick auf die eindrucksvolle Coronado Bridge.

Caro auf dem Pier. Im Hintergrund Angler, die Fähre und die riesige Coronado Bridge.

Orange Avenue

Die Hauptstraße von Coronado ist die palmengesäumte vierspurige Orange Avenue (Karte), welche am Centennial Park beginnt und bis zum Hotel Del Coronado führt. Hier findest du kleine Boutiquen, gemütliche Cafés und stylische Restaurants. Alles ist entspannt, nichts wirkt übertrieben touristisch.

Farbenfrohes Gebäude eines Theaters an der Orange Avenue. Ein blaues Schild mit weißer Schrift "Village" hängt vertikal daran.

Besonders charmant sind die kleinen Straßen, die von der Orange Avenue abgehen, mit ihren hübschen Häusern und gepflegten Vorgärten. Coronado hat diesen klassischen kalifornischen Vorstadt-Look, der uns einfach begeistert und steht deshalb ganz oben auf unserer Liste der besten San Diego Sehenswürdigkeiten.

Tipp: Du kannst dir auf Coronado auch super ein Fahrrad ausleihen* und die Halbinsel auf zwei Rädern erkunden. Es gibt viele Radwege und das Fahren hier ist angenehm und absolut sicher.

Gaslamp Quarter – Historische Sehenswürdigkeiten und aufregendes Nachtleben

Das Gaslamp Quarter in Downtown ist das Herz der Stadt. Sobald du durch die breiten Straßen mit den namensgebenden alten Laternen gehst, spürst du den ganz besonderen Charme dieses Viertels. Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Die gut erhaltenen viktorianischen Gebäude stehen im Kontrast zu den modernen Restaurants, Bars und Clubs, die das Viertel vor allem am Abend zum Leben erwecken.

Strasse im Gaslamp Quarter mit gelbem Mittelstreifen und darüber gespannt ein großes Schild mit der Aufschrift "gaslamp Quarter San Diego"
Beginn der 5th Avenue an der Kreuzung L Street

Kurz zur Geschichte: schon im späten 19. Jahrhundert war es das Zentrum von San Diego in Schlagdistanz zum Hafen – allerdings mit einem schlechten Ruf. Damals nannte man es „Stingaree“ – ein verruchtes Viertel voller Saloons, Glücksspiel und zwielichtigen Gestalten.

Blick in eine Strasse mit viktorianischen Gebäuden rechts und links. Auf dem Asphalt vorne ist der Schriftzug "Gaslamp Quarter" aufgemalt.

Doch heute ist es ein blühendes Zentrum, in dem Kultur und Nachtleben Hand in Hand gehen. Die historischen Gebäude sind liebevoll restauriert. Viele der alten Fassaden sind erhalten geblieben. Tolle Fotomotive gibt es vor allem an der 5th Avenue zuhauf.

Blick auf viktorianische Häuser an der 5th Avenue mit roter Fassade des Yuma Building in der Mitte
Bars und Restaurants mit Terrassen davor und historischen Fassaden
Weiße kunstvoll verzeierte Fassade des Spreckels Theaters.
Blick in die 5th Avenue mit dem Penn Hotel rechts, welches sich in einer Pfütze spiegelt

Wenn du gerne isst, wirst du das Gaslamp Quarter lieben. Hier findest du alles – von gehobenen Restaurants bis zu gemütlichen Cafés. Die Auswahl ist unglaublich vielfältig. Du kannst frischen Fisch aus dem Pazifik genießen, mexikanische Tacos probieren oder in einem schicken Steakhouse essen. Besonders am Abend füllen sich die Restaurants schnell.

Terrasse eines Steakhouses mit roten Bänken und Palme davor
Blick auf die Terrassen der Restaurants an der 5th Avenue

Uns gefällt besonders, dass man vor allem auf der 5th Avenue fast überall draußen sitzen kann. Nach Sonnenuntergang beginnt dann das aufregende Nachtleben, für das das Gaslamp Quarter bekannt ist. Vor allem am Wochenende sind die Straßen, Clubs und Bars dann voller Menschen. Die Stimmung ist dann überaus locker und die Atmosphäre wirklich einzigartig.

Mexikanisches Restaurant mit Terrasse und großer Fensterfront
Bronzeskulptur mit drei Affen auf einer Parkbank. Zwei umarmen sich, der dritte hält sich die Augen zu.

Das Baseball-Stadion des MLB-Teams San Diego Padres liegt auch direkt im Gaslamp Quarter. Du kannst Dir vorstellen, was vor und nach einem Spiel im Petco Park* hier im Viertel los ist. Auch Konzerte und andere Großveranstaltungen finden regelmäßig in dem 42.000 Zuschauer fassenden Stadion statt.

USS Midway Museum – Flugzeugträger zum Anfassen

Der riesige ehemalige Flugzeugträger USS Midway liegt seit 2004 Im Hafen von San Diego und wurde im selben Jahr als Museum eröffnet. Mit jährlich mehreren Millionen Besuchern ist es eine der beliebtesten San Diego Sehenswürdigkeiten. Wir waren von unserem Besuch hier so begeistert, dass wir dem USS Midway Museum einen eigenen sehr ausführlichen Artikel gegönnt haben:

USS Midway Museum

Mein Tag auf einem der größten Flugzeugträger der Welt. Erfahre hier alles über eine der Top San Diego Sehenswürdigkeiten!
Komplette Ansicht des Flugzeugträger USS Midway von der Seite in Hafen
Flugzeug von vorne auf dem Flighdeck mit Skyline im Hintergrund.
Blick von unten auf das Heck des Flugzeugträgers mit Rettungsbooten und Hochhäusern im Hintergrund.

Tickets für Deinen Besuch auf dem Schiff kaufst Du am besten im Voraus und ersparst Dir damit das Anstehen an den oft langen Schlangen vor den Kassenhäuschen:

Der Eintritt ins USS Midway Museum ist übrigens auch im GoCity-All Inklusive Pass* enthalten. Dieser lohnt sich wenn Du mindestens drei Tage in San Diego bist und neben der Midway z.B. folgende Attraktionen besuchen willst:

  • SeaWorld
  • San Diego Zoo & San Diego Zoo Safari Park
  • Legoland Kalifornien
  • Whale-Watching-Bootsfahrt mit City Cruises
  • 90-Minuten Best Of The Bay Harbor Tour von City Cruises
  • Birch Aquarium bei Scripps
  • San Diego Luft- und Raumfahrtmuseum
Blick auf das Heck des grauen Schiffes mit dem Schriftzug "Midway"
Blick von der Plattform auf dem Schiff auf den Park und die Unconditional Surrender Statue

Nur wenige Schritte von der USS Midway entfernt steht an der Promenade des Tuna Harbor Park ein weiteres Wahrzeichen San Diegos: die berühmte Unconditional Surrender Statue. Diese etwa acht Meter hohe Skulptur ist eine Nachbildung des berühmten Fotos von Alfred Eisenstaedt, das am 14. August 1945 auf dem Times Square in New York aufgenommen wurde. Es zeigt einen Matrosen, der spontan eine Krankenschwester küsst, als die Kapitulation Japans und damit das Ende des Krieges verkündet wird.

Nahaufnahme der Statue mit dem Matrosen in blau, der die in weiss gekleidete Krankenschwester küsst.
Blick auf die Staue von der anderen Seite mit dem Bug der USS Midway dahinter

Der Moment symbolisiert die Freude und Erleichterung nach dem langen Krieg. Die Bronzestatue zieht täglich hunderte Besucher an. Viele posieren für Fotos und stellen den berühmten Kuss nach.

Von hier hast Du übrigens auch einen tollen Blick auf die Naval Air Station North Island, den Heimathafen einiger aktiver Flugzeugträger der US Navy. Glücklicherweise lagen bei all unseren Besuchen hier immer mindestens zwei der Kolosse vor Anker.

Blick vom Tuna Harbor Park über das Wasser auf zwei Flugzeugträger gegenüber an der Marinebasis.
USS Theodore Roosevelt (CVN-71) und USS Abraham Lincoln (CVN-72)

Tipp: die spektakuläre Speedboat-Tour* durch den Hafen von San Diego startet auch hier! Ein Tag auf der Midway und an den Piers am Hafen ist in jedem Fall ein Muss.

Kansas City Barbecue – Drehort von „Top Gun“

Mitten im Herzen von San Diego gibt es ein Restaurant, das nicht nur für leckeres BBQ bekannt ist, sondern auch für seine Rolle in einem der bekanntesten Filme der 80er Jahre: das Kansas City Barbecue. Das kultige Lokal am Harbor Drive ist damit natürlich ein Muss für Filmfans wie uns!

Das Restaurant von vorne mit seinen roten Markisen über den Fenstern und geschlossenen blauen Sonnenschirmen auf der schmalen Terrasse. Im Hintergrund Hochhäuser.

Das Restaurant wurde 1983 von Richard „Buzz“ Buzell und Martin Blair eröffnet. Es liegt in der Nähe des San Diego Convention Center und ist im typischen Stil einer amerikanischen BBQ-Bar eingerichtet. Von Anfang an war das Lokal bei Einheimischen und Touristen beliebt – nicht nur wegen des authentischen Kansas City BBQ, sondern auch wegen der ungezwungenen Atmosphäre. Richtige Berühmtheit erlangte das Restaurant bereits zwei Jahre später, als es ziemlich zufällig zu einem Drehort für einen der größten Blockbuster der 1980er Jahre wurde.

1985, während der Dreharbeiten zu Top Gun, entdeckte eine Filmcrew das Lokal. Die Regisseure suchten nach einem authentischen Ort, um ein oder zwei Filmszenen zu drehen, und das Kansas City Barbecue passte perfekt. Sie verliebten sich beim Feierabendbier sofort in die rustikale, charmante Atmosphäre.

Und so wurden hier schließlich zwei ikonische Szenen gedreht: die Kneipenszene, in der Tom Cruise als Maverick und Anthony Edwards als Goose am Klavier sitzen und das Lied Great Balls of Fire singen. Außerdem wurde dort auch die Schlussszene gefilmt, in der sich Maverick und Charlie (gespielt von Kelly McGillis) wiedersehen. Fortan war das Kansas City Barbecue eine Pilgerstätte für Top Gun-Fans aus der ganzen Welt.

Bis 2008 hingen überall im Restaurant Filmplakate, Fotos und Erinnerungsstücke an die Dreharbeiten. Besucher konnten am originalen Klavier Platz nehmen, das in der legendären Szene genutzt wurde – auch wenn das Instrument durch die Jahre seine besten Tage hinter sich hatte. Dann wurde das Kansas City Barbecue durch ein Feuer stark beschädigt. Ein Großteil des Lokals, einschließlich des Originalklaviers, wurde dabei zerstört.

Das Kansas City Barbeque wurde danach restauriert und wieder eingerichtet, wobei die Atmosphäre des alten Lokals weitgehend erhalten blieb. Das Restaurant ist bis heute in vollem Betrieb und zieht weiterhin Filmbegeisterte und Barbecue-Fans an. Die Erinnerungen an Top Gun sind präsent wie eh und je mit jeder Menge Film- und Piloten-Memorabilia an den Wänden.

Schild neben der Einganstür mit Top Gun-Logo und darunter in roter Schrift dem Satz: Sleazy Bar Scene filmed here July 1985"
Schild neben der Eingangstür
Wand im Restaurant mit großem Foto einer Filmszene und drumherum hunderte Sticker und Aufkleber von Piloten und Militär.
Memorabilia an den Wänden
Unsere beiden Gläser Bier auf dem Tresen und im Hintergrund die vollen Wände mit Bildern und Aufnähern.
Altes Klavier mit rotem Stuhl vor der Wand mit Bildern im Lokal.

Während die Filmgeschichte zweifellos ein Magnet für viele Besucher ist, darf man nicht vergessen, dass das Kansas City Barbeque auch als Restaurant eine erstklassige Anlaufstelle ist. Das Lokal bietet authentisches Kansas City Barbecue, das für seine herzhaften, rauchigen Aromen bekannt ist. Dazu gibt es klassische Beilagen wie Coleslaw, gebackene Bohnen und Maisbrot. Auch für ein leckeres eiskaltes Bier am Tresen lohn die Einkehr!

Mission Bay – Strände, Action und Entspannung

Die Mission Bay ist eine riesige künstlich angelegte Salzwasserbucht nordwestlich der Innenstadt am Pazifik. In den 1940er Jahren wurde begonnen das große Feucht- und Sumpfgebiet zu einem Naherholungs-Park umzubauen. Heute ist der Mission Bay Park der größte von Menschenhand geschaffene Wasserpark der USA. Die Bucht umfasst etwa 43 Kilometer Küstenlinie, an der sich kleine Sandstrände, Lagunen und grüne Parks entlangziehen.

Malte von hinten am Strand der Mission Bay. Rechts das flache ruhige und klare Wasser, im Hintergrund kleine Häuschen an der Bucht.
Caro von hinten am Sandstrand der Bucht, Im Hintergrund eine flache Brücke und einige Häuser .

Wie Du auf den Bildern siehst ist das Wasser in der Bucht ist ruhig – perfekt zum Schwimmen oder Stand-Up-Paddeln. So ist Mission Bay besonders für Familien super geeignet. Außerdem gibt es Dutzende Spielplätze und Picknickplätze direkt am Ufer. An vielen Stellen gibt es zusätzlich Grillplätze und Tische sowie Feuerstellen, die du nutzen kannst.

Das sanfte wasser der Bucht und der palmengesaäumte Sandstrand in der Abendsonne
Nahaufnahme eines schwarzen Rochens im flachen Wasser

Rund um die Bucht findest Du ein sehr gut ausgebautes Netz an Rad- und Laufwegen, auf denen du die Umgebung auf zwei Rädern oder zu Fuß erkunden kannst. Ein Fahrrad zu mieten ist einfach und das Terrain absolut flach, also perfekt für eine gemütliche Tour entlang des Wassers.

flacher Sandstrand mit Palmen am Ufer und das seichte Wasser der Bucht
Teich im Mission Bay Resort mit Seerosen und Enten. Im Hintergrund Palmen.

In Mission Bay befindet sich außerdem einer der meistbesuchten Themenparks an der Westküste: Sea World San Diego. Neben spektakülären Orca- und Delfinshows in den großen Amphitheatern findest Du hier ein großes Angebot an Fahrgeschäften, Achterbahnen und Aquarien:

Blick auf Sea World in der Ferne mit Achterbahnen und Turm. Davor das Wasser der Bucht.
Sea World San Diego

Egal, ob du einen Tag voller Action planst oder einfach nur die Füße in den Sand stecken willst, Mission Bay bietet dir alles, was du für einen perfekten Tag am Wasser brauchst.

Unsere Hotelempfehlungen für San Diego

Wie Du Dir vorstellen kannst gibt es in Mission Bay auch eine handvoll toller Resorts. Wir waren zwei Nächte im Paradise Point Resort & Spa* in einem Premium Lanai Garden Room. Das Resort liegt auf einer kleinen Insel mitten in der Bucht. Die Anlage ist sehr weitläufig, bietet mehrere Pools und tolle Bungalows mit Terrasse, viele davon direkt am Sandstrand. Wir haben uns hier sehr wohlgefühlt und können das Hotel absolut empfehlen.

Unser Zimmer mit King Size Bett, zwei Nachttischen und Sofa vor einer blau gestrichenen Wand.
Unser Premium Lanai Garden Room im Paradise Point Resort & Spa
Teich nmit Seerosen und Aussichtsturm im Paradise Point Resort
Feuersschale auf der Terrasse des Restaurants im Paradise Point Resort bei Sonnenuntergang. Im Hintergrund Palmen und die Bucht.

Eine Nacht waren wir im San Diego Mission Bay Resort*. Hier hatten wir ein Garden View Studio mit eigenem Firepit. Das ist natürlich etwas ganz besonderes hier abends mit einem Drink am Feuer zu sitzen und in den Abendhimmel zu schauen. Das Zimmer war riesig und modern und auch hierher würden wir jederzeit wiederkommen.

gemauereter runder Fire Pit auf der Terrasse vor unserem Zimmer.
Unsere Terrasse im San Diego Mission Bay Resort
Unser King Size Bett mit Ablage davor, Nachttischen und Lampen.
großer Fernseher in unserem Zimmer mit Stuhl daneben und Sofa auf der Ebene darunter.
Fire Pit auf unserer Terrasse und dahinter die palmengesäumte Bucht im Abendlicht.
Caro und Malte an der brennenden Feuerschale auf der Terrasse bei Nacht.

Die Auswahl an Hotels in San Diego ist groß und das Preisniveau insgesamt recht hoch. Hier sind unsere weiteren Empfehlungen für sehr gut bewertete Hotels in zentraler Lage mit vernünftigem Preis-Leistungs-Verhältnis:

Ohne Mietwagen geht in San Diego – wie in den meisten amerikanischen Städten – seriös gar nichts. Die Preise sind in Kalifornien aber meist gut und Benzin sowieso wesentlich günstiger als in Deutschland.

Point Loma und Cabrillo National Monument – malerische Ausblicke

Die Halbinsel Point Loma ist für uns eines der Top-Highlights der Stadt. Dieser felsige Küstenstreifen ragt weit in den Pazifik hinein und umrahmt zusammen mit Coronado Island die Bucht von San Diego.

An der Südspitze von Point Loma liegt das Cabrillo National Monument. Der Ort ist nach Juan Rodríguez Cabrillo benannt, dem ersten Europäer, der 1542 an der Westküste Amerikas landete. Eine Statue von ihm steht hier hoch über dem Meer. Die Ausblicke auf die Stadt, den Hafen und das offene Meer sind atemberaubend. Bei klarem Wetter kannst du sogar bis nach Mexiko sehen.

Blick auf die Bucht von San Diego, Coronado Island und die Skyline dahinter an einem sonnigen klaren Tag.
Blick auf Coronado Island und Downtown San Diego

Oberhalb des Aussichtspunktes steht das Old Point Loma Lighthouse, ein wunderschöner alter Leuchtturm, der seit 1855 über die Bucht von San Diego wacht. In Betrieb war er allerdings nicht allzu lang. Es stellte sich schnell heraus, dass der Leuchtturm hoch oben auf den Klippen viel zu oft wegens Nebels und tiefer Wolken für Schiffe nicht zu sehen war. 1891 wurde deshalb weit unterhalb des alten Turms das neue Point Loma Lighthouse in Betrieb genommen.

Das weiße Gebäude mit dem Leuchtturm darauf. Links daneben einen Fahnenmast mit der US-Flagge.
Old Point Loma Lighthouse
Blick von den Klippen auf das neue Point Loma Lighthouse unten am Meer. Dahinter die Weite des Ozeans.
Der neue Leuchtturm am Fuße Point Lomas

Es gibt auch einige kurze Wanderwege, die entlang der Klippen führen und von denen Du spektakuläre Ausblicke auf die Steilküste und den Pazifik hast. Im Winter gibt es sogar die Chance, von hier aus Wale zu sehen, die auf ihrer jährlichen Wanderung vorbeiziehen.

Blick entlang der Klippen und die begrünte Steilküste mit kleiner Strasse, welche hinunter zum Leuchtturm führt.
Bronzeskulptur eines Wales und riesiger Gräte vor der Kulisse der Steilküste und dem Ozean

Das Cabrillo National Monument steht unter der Verwaltung des National Park Service NPS und der Eintritt kostet 20 Dollar pro Auto. Der America the Beautiful Annual Pass berechtigt natürlich auch zur Einfahrt.

In reih und glied stehende weiße Grabsteine auf grünem Rasen. Im Hintergrund einige Bäume und das Meer.
Fort Rosecrans National Cemetary vor dem Eingang zum Cabrillo National Monument

Sunset Cliffs – magische Sonnenuntergänge an der Steilküste

Die Sunset Cliffs nördlich von Point Loma solltest Du auch auf keinen Fall verpassen. Stell dir dramatische Felsklippen vor, die über Terrassen ins Meer abfallen, und eine weite Aussicht auf den Pazifik, die einfach atemberaubend ist. Der Name ist Programm: Die Sonnenuntergänge hier sind magisch!

Blick von der Felsterrasse auf den Ozean und die gelb roten leuchtenden Wolken vor der untergehenden Sonne.
Caro auf den Felsen am Meer. Dahinter die leuchtend orange untergehende Sonne und der gelb-rot gefärbte Himmel.

Die gelbbraunen Klippen erstrecken sich einige hundert Meter entlang der Küste. Dein Auto kannst Du einfach an der Strasse parken. Das Laufen auf den Felsen ist nicht besonders anspruchsvoll, festes Schuhwerk empfehlen wir aber dennoch auf jeden Fall.

hochspritzende Gischt des Pazifik an den gelbbraunen Klippen der Steilküste.
Nahaufnahme einer Möwe, die genau in die Kamera schaut. Dahinter die im Ozean untergehende Sonne.

Nicht nur für Fotografen sind die Sunset Cliffs ein Paradies. Das goldene Licht, das sich am Abend über den Ozean legt, die bizarren Felsformationen und die Gischt, die an den Felsen hochspritzt – das alles sieht für uns immer wieder aus wie in einem Bildband.

Aber die Sunset Cliffs sind natürlich nicht nur bei Sonnenuntergang ein Erlebnis. Während es abends recht voll voll ist, kannst Du tagsüber den Küstenabschnitt in aller Ruhe erkunden. Es gibt versteckte Buchten und kleine Höhlen, die bei Ebbe zugänglich sind. Uns macht es immer Spaß, die Gezeitentümpel zu erkunden und nach kleinen Meeresbewohnern wie Seesternen oder Krabben zu suchen.

Shelter Island – ruhiger Rückzugsort mit Aussicht

Die kleine charmante Halbinsel Shelter Island haben wir erst bei unserem letzten Besuch entdeckt. Viel zu spät, denn trotz der zentralen Lage in der San Diego Bay findest Du hier absolute Ruhe. Mit seiner malerischen Promenade, dem Blick auf die Bucht und die Skyline San Diegos und den beeindruckenden Skulpturen entlang des Ufers bietet Shelter Island eine wunderbar entspannte Atmosphäre. Besonders in den frühen Morgenstunden oder zum Sonnenuntergang ist es hier absolut friedlich.

Nächtlicher Blick über das Wasser auf die beleuchtete Skyline von San Diego.
Blick vom Shelter Island Shoreline Park auf Downtown San Diego

Ursprünglich war Shelter Island gar keine Insel, sondern ein Schlammgebiet, das in den 1950er Jahren aufgeschüttet wurde, um das heutige Eiland zu schaffen. Der Shelter Island Drive ist die einzige Straße der Halbinsel. An ihr liegen einige tolle Hotels und die Zugänge zum Yachthafen. Die Promenade entlang des Ufers ist ideal für Spaziergänge, Radfahren, Angeln oder einfach nur, um den Tag zu genießen und den Segelbooten und großen Schiffen zuzusehen, die in der Bucht vorbeiziehen. Außerdem gibt es entlang der Promenade eine Sammlung einzigartiger Kunstwerke und Skulpturen.

Große Bronzeskulptur mehrerer Fischer, mit großem Fisch an der Angel und Gedenktafel mit Namen dahinter.
Bronzeskulptur eines hockenden kleinen Mädchens, die auf die Bucht schaut. Im Hintergrund die beleuchtete Skyline.

Jedes Jahr im Sommer findet hier das berühmte Big Bay Boom-Feuerwerk statt. Vom Ufer von Shelter Island aus hast du einen perfekten Blick auf die Show, die jedes Jahr am Independence Day am 4. Juli stattfindet.

Imperial Beach – San Diegos entspannte Küstenperle

Dieser chillige Strandort liegt nur etwa zwanzig Autominuten südlich der Stadt kurz vor der Grenze zu Mexiko und ist viel ruhiger als die bekannteren Strände wie Pacific Beach oder La Jolla. Für uns ist er dabei mindestens genauso schön. Hier erwartet dich authentisches Kalifornien-Feeling – ohne den großen Touristenandrang.

Möwen am Sandtrsand und das sanft anrollende Wasser des Pazifik.

Der breite, fast fünf Kilometer lange Sandstrand lädt zum Spazieren und Entspannen ein. Egal, ob du einfach nur in der Sonne liegen oder in den Wellen planschen willst – hier hast du mehr als genug Platz. Der Pazifik ist zwar oft frisch, aber besonders im Sommer ideal für eine Abkühlung.

Eingang zum Strand mit großem Bogen über der Strasse mit Buchstaben "Imperial Beach. Daneben ein Kunstwerk aus bunten Bögen und einige Palmen.
Wießes Gebäude auf der Pier mit Aufschrift "Imperial Beach California"

Ein Highlight von Imperial Beach ist die 450 Meter lange Seebrücke, die ins Meer hinausführt. Der Imperial Beach Pier ist nicht nur der perfekte Ort für einen Spaziergang, sondern bietet auch viele tolle Fotomotive.

Caro am Strand vor der Imperial Beach Pier mit seinen hölzernen Stehlen.

Am Ende der Brücke findest du das The Tin Fish, ein kleines Restaurant, das frische Meeresfrüchte und klassische amerikanische Snacks serviert. Vom Pier aus kannst Du übrigens bis nach Tijuana in Mexiko schauen.

Blick von der Pier auf den Strand mit einigen Häusern dahinter und Tijuana in der Ferne.
Rechts die Skyline von Tijuana
Blick auf die Holzkonstruktion und die Stehlen von unten mit dem endlosen Pazifik dahinter.
Turm mit Ausblick auf der Pier mit Mural und Text "Good Vibes Only". Davor ein Quad.

Das Parken ist in Imperial Beach kein großes Problem. Es gibt einige größere Parkplätze oder Du stellst Deinen Wagen in einer der Nebenstraßen kostenlos ab.

Pacific Beach – Surf Vibes und coole Bars

Der Pacific Beach nördlich der Mission Bay ist für uns der Inbegriff des kalifornischen Lebensgefühls. Der Strand ist lebendig, voller Energie und perfekt für alle, die Sonne, Sand und eine entspannte Atmosphäre suchen.

Breiter Sandstrand mit Spaziergängern und Häusern links und Pazifik rechts.

Der breite Sandstrand erstreckt sich kilometerweit entlang der Küste. Du kannst hier stundenlang spazieren, joggen, mit dem Fahrrad fahren oder einfach nur in der Sonne liegen. Der Pazifik lädt natürlich auch zum Schwimmen oder Surfen ein. Die Wellen sind oft ideal, egal ob Anfänger oder Profi. Es gibt jede Menge Surfshops, wo du dir ein Board ausleihen und dich ins Abenteuer stürzen kannst.

Minzfarbenes Haus am Strand mit Mauer mit buntem Mural davor und der "Aufschrift "Pacific Beach".

Die Promenade, die sich entlang des Strandes zieht, ist immer voller Leben. Hier tummeln sich Rollerblader, Biker, Jogger und Skateboarder. Cafés, Restaurants und kleine Shops säumen den Weg.

Buntes Haus mit Veranda an der Promenade
Große Wellen vor der Kulisse der Pier.

Der Crystal Pier ist ein weiteres Highlight und der Hingucker am Pacific Beach. Der Holzsteg ragt weit ins Meer hinein und bietet einen großartigen Blick auf die Küste. Direkt auf dem Pier stehen die kleinen Bungalows des Crystal Pier Hotels, die du mieten kannst, wenn du das Meeresrauschen die ganze Nacht über genießen willst.

Seitlicher Blick auf den Crystal Pier mit den weißen Bungalows darauf und dem Strand im Vordergrund.

Pacific Beach ist aber nicht nur für den Strand bekannt, sondern auch für sein Nachtleben. Sobald die Sonne untergegangen ist, füllen sich die Bars und Clubs entlang der Garnet Avenue. Ob du in einer entspannten Strandbar einen Drink nehmen oder in einem der Clubs bis in die frühen Morgenstunden tanzen willst – hier gibt es für jeden etwas.

Mount Soledad Memorial Park – atemberaubende 360° Aussichten

San Diego hat viele versteckte Schätze, doch der Mount Soledad Memorial Park (Karte) ist für uns einer der beeindruckendsten. Auf einer Bergkuppe in etwa 250 Metern Höhe bietet dieser Ort nicht nur eine spektakuläre Aussicht über die Küste Kaliforniens, sondern auch ein sehr liebevoll errichetetes Denkmal für gefallene Veteranen der US-Streitkräfte.

Das Denkmal mit grioßem weißen Kreuz und Umluf mit Gedenktafeln.

Das Mount Soledad National Veterans Memorial im Herzen des Parks ist ein imposantes Kreuz, das auf dem Gipfel des Berges errichtet wurde. Ursprünglich wurde das Kreuz 1954 aufgestellt, um der amerikanischen Veteranen aus dem Koreakrieg zu gedenken. Heute ist es ein Denkmal für alle Veteranen der amerikanischen Streitkräfte, unabhängig davon, in welchem Konflikt sie gedient haben.

Aufgang zum Kreuz mit steinernen Treppen und den Gedenktafeln rechts und links
Nahaufnahme der schwarzen Gedenktafeln mit weißer Schrift und Bildern der Soldaten.

Um das Kreuz herum befinden sich Gedenktafeln, auf denen die Namen, Bilder und Geschichten von über 5.000 Soldaten verewigt sind. Jeder Stein erzählt die Geschichte eines Einzelnen.

Abgesehen von der historischen und emotionalen Bedeutung des Veteranen-Denkmals bietet der Mount Soledad einen der besten Ausblicke, den du in San Diego finden kannst. Von hier aus hast du einen 360-Grad-Rundumblick auf die Stadt, das Meer und die umliegenden Landschaften. Im Westen breitet sich der Pazifische Ozean aus, dessen tiefblaues Wasser sich im Sonnenlicht glitzernd erstreckt. An klaren Tagen kannst Du die gesamte Küstenlinie von La Jolla bis Coronado Island sehen.

Ausblick auf die Mission Bay und Point Loma dahinter sowie Coronado am linken Bildrand.
Mission Bay und Point Loma
Blick auf die geschwungene Küstenlinie von La Jolla und die Häuser am Hang dahinter.
La Jolla

Nach Süden blickt Du auf die Skyline von San Diego. Und im Osten erstrecken sich die Außenbezirke der Stadt und die hügelige Landschaftmit den Bergen in der Ferne. Der Besuch des Parks ist kostenlos. Es gibt einen kleinen Parkplatz am Denkmal selbst und einen größeren etwas unterhalb.

Blick auf die Skyline von San Diego in der Ferne
Blick auf einen großen Freeway und die Bürogebäude eines Vororts. In der Ferne die grünen Berge.

Der Besuch des Parks ist kostenlos. Es gibt einen kleinen, meist vollen Parkplatz am Denkmal selbst und einen größeren etwas unterhalb. Stelle Deinen Wagen nur auf gekennzeichneten Flächen ab, es wird hier regelmäßig kontrolliert!

La Jolla Hermosa Park – abseits der Touristenpfade

Der La Jolla Hermosa Park ist ein kleiner, versteckter Schatz. Mit seinem grünem Rasen, den Schatten spendenden Bäumen und ein paar Bänken Bänken ist er perfekt für eine kleine Pause mit Aussicht auf den Pazifik. Er liegt in einem ruhigen Wohngebiet und meist triffst du nur ein paar Einheimische, die spazieren gehen oder mit ihren Hunden unterwegs sind.

weißer Holzzaun im Park mit Büschen dahinter und Blick auf die Bucht und das grüne Ufer

Einen Steinwurf weiter nördlich an der kleinen Bucht findest Du einen tollen Aussichtspunkt (Karte) unterhalb der prächtigen Häuser direkt am Wasser. Ein kleiner Parkplatz befindet sich unmittelbar davor.

Caro in der Abnedsonne auf den Klippen am Aussichtspunkt. Im Hintergrund Häuser oberhalb der Steilküste und Palmen davor.
Malte von hinten auf den Steinklippen direkt am Pazifik mit Blick aufs Meer

La Jolla selbst ist einer der exklusivsten Stadtteile von San Diego. Der Name stammt übrigens aus dem Spanischen und bedeutet „das Juwel“, was wirklich gut zu diesem Ort passt. Du findest hier malerische Buchten unter Felsklippen und Strände, die zu den besten in Kalifornien gehören. Der Ort hat eine Mischung aus mediterranem und südkalifornischem Flair, und die luxuriösen Villen und gepflegten Gärten verstärken diesen Eindruck noch.

Nur wenige Minuten vom Park entfernt findest du die berühmten Strände und Aussichtspunkte, die La Jolla so besonders machen. Die Robben und Seelöwen an der La Jolla Cove kannst du z.B. auf einer Kajak-Tour* beobachten und dabei die beeindruckenden Felsformationen an den Cliffs und die Höhlen bestaunen.

Torrey Pines Gliderport La Jolla – Geheimtipp im Norden

Stell dir vor, du stehst auf einer Klippe und vor dir breitet sich der unendliche Pazifik aus. Der Himmel über dir ist blau, und unter dir gleiten Paraglider und Drachenflieger elegant durch die Luft. Willkommen am Torrey Pines Gliderport (Karte) in La Jolla – einem phantastischen Ort, den wir ganz zufällig entdeckt haben.

Drachenflieger im Tandem vor der Steilküste und dem Pazifik.
Drachenflieger tief unter uns vor den Klippen der Steilküste. Die Sonne spiegelt sich im Wasser des Pazifik.

Wenn du mutig bist und dich selbst in die Lüfte schwingen möchtest, hast du hier die perfekte Gelegenheit dazu. Der Torrey Pines Gliderport bietet Tandemflüge an. Du fliegst dann natürlich mit einem erfahrenen Piloten. Der Start erfolgt direkt von einer kleinen Rasenfläche an den Klippen.

Startplatz der Drachenflieger auf Rasen oberhalp der Klippen mit Menschen und Schirmen. Im Hintergrund die Küstenlinie und der Pazifik.

Aber auch wenn du nicht selbst fliegen möchtest, lohnt sich der Besuch des Torrey Pines Gliderport allein schon wegen der spektakulären Aussicht. Die Klippen bieten einen Panoramablick auf die zerklüftete Küste, die tiefblauen Wellen des Pazifiks und den endlosen Horizont. Unter dir erstreckt sich der Black’s Beach, einer der schönsten und unberührtesten Strände San Diegos. Im Norden blickst du auf das grüne Areal des Torrey Pines State Natural Reserve, einem Schutzgebiet mit seltenen Torrey-Kiefern und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt.

Caro auf einem Aussichtspodest hoch über den hellbraunen Klippen der Steilküste und Blick auf den Pazifik und die Drachenflieger.

Es gibt auch ein kleines Cafe mit toller Aussichtsterrasse direkt am Startplatz der Gleitschirmflieger. Kostenlose Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Für uns ist der Torrey Pines Gliderport ein Geheimtipp unter den besten San Diego Sehenswürdigkeiten.

Tijuana River Valley – Naturparadies an der Grenze

Die ruhige, unberührte Schönheit des Tijuana River Valley und des Border Field State Park liegt direkt an der Grenze zwischen den USA und Mexiko. Das Areal erstreckt sich über 1.800 Hektar und ist ein weitläufiges Feuchtgebiet, das von dem Tijuana River durchzogen wird. Es ist ein Zufluchtsort für viele Tierarten. Besonders für Vogelbeobachter ist das Tal ein Traum. Über 370 Vogelarten machen hier Station, darunter seltene Vögel wie der gefährdete Kalifornische Gnatcatcher.

Schild des Border Field State Park mit hohem Zaun mit Stacheldraht daneben.
hoher Zaun am rechten Bildrand und Blick auf den Grenzzaun in hügeligem Gebiet.

Der Zugang zum Valley und zum Border Field State Park kann aufgrund von Überschwemmungen oder anderen Umweltfaktoren und natürlich auch die unmittelbare Nähe zur Grenze manchmal eingeschränkt sein. Es ist ratsam, sich vorab über die aktuellen Bedingungen hier zu informieren. Bei unserem Besuch im Januar 2024 war der Park gesperrt.

Von Wasserlauf durchzogene weite Wiese und die Hochhäuser von Tijuana in der Ferne.
Blick auf Tijuana (Mexiko)

Der Friendship Park am südlichen Ende des Gebiets direkt am Pazifik ist seit einiger Zeit wegen der umfangreichen Arbeiten am Grenzzaun gesperrt.

Las Americas Premium Outlets – Shoppingparadies am Grenzzaun

Die Las Americas Premium Outlets sind für uns mit das beste Outlet in den USA. Sie liegen nur etwa zwanzig Fahrminuten südlich von Downtown San Diego, direkt an der US-mexikanischen Grenze in San Ysidro.

Parkplatz am Outlet mit Grenzzaun dahinter und einem Grenzposten auf einem Quad bei Dunkelheit.
Caro vor einem Mural mit bunten Engelsflügeln.

Das Freiluft-Shoppingparadies mit 150 Geschäften ist bekannt für seine große Auswahl an Marken, die oft Rabatte von 25 bis 65 Prozent bieten. Hier findest du internationale Designerlabels wie Michael Kors, Ralph Lauren, Calvin Klein, Guess, Karl Lagerfeld und Diesel, aber auch Sportmarken wie Nike, Adidas, Puma, Columbia, The North Face und Under Armour. Auch beliebte Modeketten wie Tommy Hilfiger, Vans, Converse, Levi’s, Lacoste und Gap sind vertreten. Selbstverständlich gibt es auch eine Vielzahl von Restaurants, Fast Food-Läden und Bistros für das leibliche Wohl.

Es lohnt sich auch, die Outlet-Website im Vorfeld zu besuchen, um Coupons oder spezielle Angebote zu finden. Übrigens: Ein Besuch ist auch ohne Auto möglich. Die Trolley-Linie Blue Line fährt von Downtown San Diego bis nach San Ysidro – von dort aus sind die Outlets nur einen kurzen Spaziergang entfernt.

San Diego Fun Facts

Jetzt, da du einen Eindruck von der Stadt hast, hier ein paar unterhaltsame Fakten, die du vielleicht noch nicht über San Diego wusstest:

  • Die große Fast-Food-Kette Jack in the Box wurde hier 1951 gegründet und setzte als erstes Burger-Restaurant auf das heute allseits beliebte Drive-Thru-System.
  • Luftfahrtpionier Charles Lindbergh startete seinen historischen Transatlantikflug von San Diego aus. Das Flugzeug hierfür – die Spirit of St. Louis – wurde in der Stadt gebaut und schon die Überführung nach New York gelang in Rekordzeit.
  • Die weltberühmten Navy SEALs, die Eliteeinheit der U.S. Navy, absolvieren einen Großteil ihrer Grundausbildung auf der Naval Amphibious Base Coronado in San Diego.
  • San Diego ist die Heimat der San Diego Comic-Con, der größten und bekanntesten Popkultur-Convention der Welt, die seit 1970 hier stattfindet.
  • Der San Diego Zoo war der erste Zoo in der Welt, der Pandas beherbergte und ist einer der wenigen Zoos weltweit, der sowohl Pandas als auch Koalas beheimatet.

Fazit

San Diego ist ein absolutes Must-See an der amerikanischen Westküste. Die Stadt bietet unglaublich viele Highlights – und das sowohl für allein reisende Abenteurer, Paare oder Familien. Um möglichst viel davon zu sehen empfehlen wir mindestens zwei Übernachtungen.

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Über den Autor
Malte
Seit 2001 ist Nordamerika meine große Leidenschaft und ich reise jedes Jahr meist zweimal dorthin. Ob beim Wandern durch die atemberaubende Natur, beim Offroaden durch die Wildnis oder beim Erleben packender Sportveranstaltungen – ich entdecke die Vielfalt des Kontinents immer wieder neu. Über die Jahre sind vor allem der Südwesten der USA und Los Angeles wie eine zweite Heimat für mich geworden.

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