schwarze Lavafelsen in blauem Wasser und tiefgrün bewachsene Bucht an der Road to Hana, einer der besten Maui Sehenswürdigkeiten.

Unsere TOP 5 Maui Sehenswürdigkeiten – 4 Tage im Paradies

Nach unseren fünf phantastischen Tagen auf Big Island heißt es nun: Willkommen auf Maui, der hawaiianischen Trauminsel im Herzen des Pazifiks. Wir nehmen Dich nun mit zu unseren persönlichen Top Maui Sehenswürdigkeiten! Mit atemberaubenden Landschaften, einer reichen Kultur und endlosen Möglichkeiten für Abenteuer und Entspannung ist die Insel ein Ziel, welches schon lange auf unserer Reiseliste stand.

Zuerst aber wie immer ein paar Fakten: Maui ist die zweitgrößte und zweitmeist besuchte Insel Hawaiis und trägt den Beinamen „Insel der Täler“. Sie gliedert sich in 5 Regionen:

  • Central Maui: hier liegt der Flughafen Kahului (OGG) und auch der Großteil der Inselbevölkerung lebt hier. Das Iao Valley State Monument mit seinen nebeligen Wäldern, grünen Tälern und rauschenden Bächen beherbergt eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Insel: die fast 370 Meter hohe Iao Needle.
  • East Maui: der kleine Ort Hana als Endpunkt der weltbekannten Road to Hana und die Pools of Oheo – auch bekannt als die „Seven Sacred Pools“ – sind die bekanntesten Ziele im östlichen Teil der Insel.
  • South Maui: an der trockenen und sonnigen Südwestküste befinden sich kilometerlange Sandstrände und in Kihei und Wailea die meisten und größten Resorts und Hotels.
  • West Maui: auch weiter im Norden zeichnet sich die Westküste mit einzigartigen Stränden und tollen Resorts aus. Der Surferort Honolua Bay, die weltbekannten Golfplätze im Kapalua Resort, der fast fünf Kilometer lange Kanaapali Beach und der historische Walfangort Lahaina finden sich in dieser Region der Insel.
  • Upcountry Maui: Heimat des von überall in Maui aus sichtbaren Haleakala-Kraters im Haleakala National Park und eines der Top-Highlights der Insel.

Für unsere drei Nächte und vier Tage auf der Insel mussten wir uns aus der Vielzahl der Highlights Mauis für eine kleine Auswahl entscheiden. Welche das sind erfährst Du nun. Begleite uns also auf einer Entdeckungsreise durch die Schönheit und Vielfalt von Maui. Und lasse Dich inspirieren, Deinen eigenen Traumurlaub auf dieser einzigartigen Insel zu planen. Maui erwartet Dich auf jeden Fall mit offenen Armen! Für uns wird es aber erstmal etwas holprig.

Hotels und Unterkünfte auf Maui

Auf Maui gibt es eine Vielzahl Hotels in allen Kategorien, die mit Abstand meisten davon an der Südwestküste um die Urlaubsorte Kihei und Wailea. Das Preisniveau auf der Insel ist allerdings deutlich höher als anderswo in Hawaii. Deshalb lohnt sich besonders hier der Blick auf das Angebot privater Unterkünfte, die oft etwas günstiger sind.

Wir hatten unser sehr schönes Appartment beim größten amerikanischen Vermittler privater Unterkünfte VRBO* gebucht. Die Kommunikation mit unserer Vermieterin war perfekt, die Lage unweit des Kamaole Beaches überragend und Einrichtung und Komfort tadellos.

Empfehlenswerte und top bewertete Hotels:

Mietwagen auf Maui

Ein Mietwagen ist für die Erkundung der Insel unerlässlich. Alle großen Autovermieter haben Stationen am Flughafen Kahului. Die Preise sind meist gut und die Auswahl an Fahrzeugklassen groß. Ein Fahrzeug mit Geländetauglichkeit ist übrigens nicht notwendig, ein Jeep Wrangler aber natürlich der Hawaii-Klassiker.

Karte mit unseren Maui Sehenswürdigkeiten

Unsere Anreise

Der Flughafen von Maui (OGG) liegt bei Kahului im Norden der Insel. Er wird vom amerikanischen Festland von vielen Airlines direkt angeflogen. Die meisten Verbindungen gibt es mit dem Flughafen Honolulu auf der Insel Oahu. Sie gehört zu einer der verkehrsreichsten Strecken der USA.

Hawaiian Airlines bringt uns in etwas mehr als 30 Minuten Flugzeit von Big Island nach Maui. Wir haben einen tollen Blick auf die unbewohnte Insel Kahoʻolawe, welche bis Anfang der 1990er Jahre der US-Armee als Trainings- und Testgelände diente. Kurz darauf überfliegen wir die Ma’alaea Bay, ein bekannter Winter-Surfspot mit dann oft gigantischen Wellen.

Unser Blick aus dem Flugzeug auf die felsige unbewohnte Insel.
Insel Kahoʻolawe vor der Südwestküste Mauis
Blick auf die Bucht mit schmalem Sandstrand, türkisblauem Wasser und hohen Bergen dahinter.
Ma’alaea Bay mit West Maui Mountains

Und nur ein paar Minuten später befinden wir uns im Landeanflug auf Kahului, den Haupt-Flughafen von Maui. Das kleine Feuer unweit des Airports, welches wir aus dem Fenster sehen, soll uns für die nächsten 24 Stunden noch extrem beschäftigen. Davon ahnen wir in diesem Moment aber noch nichts.

Buschfeuer auf ausgetrocknetem Fels vor der Kulisse begrünter Berge.
Buschbrand in der Nähe des Kahului Airport
Blick aus dem Flugzeug auf Kahului und die Bucht dahinter.
Kahului Bay
Turm des Flughafens und Flugzeuge auf dem Gelände.
Airport OGG

Eine Freundin aus Los Angeles hat für unsere Ankunft ein traditionelles „Lei-Greeting“ organisiert. Unsere Freude ist groß als wir am Gate mit dem kunstvollen typisch hawaiianischen Blumenschmuck begrüßt werden.

Hawaiianerin mit Leis um den Arm und Schild mit Caros Namen darauf.
Wir mit unseren Leis um den Hals am Flughafen.

Es herrscht eine eigenwillige Unruhe am Flughafen. Viele Feuerwehrleute sind hier unterwegs und von draußen hören wir immer mehr Sirenen. Wir holen unser Gepäck und laufen den kurzen Weg zur Hertz Autovermietung, wo schon unser feuerrotes Camaro-Cabrio auf uns wartet.

Der Kuihelani Highway ist wegen des Feuers bereits gesperrt und so fahren wir einen kleinen Umweg über Waikapu, um an die Südwestküste zu gelangen. Am Papawai Scenic Lookout sehen wir dann grauschwarze Rauchwolken über die Ma’alaea Bay ziehen.

Unser roter Camao am Aussichtspunkt und graue Rauchschwaden über der Bucht.
schwarz graue Rauchschwadden über den Klippen und der Bucht vor uns.

Kurz darauf ertönt auf unseren Handys ein ohrenbetäubendes Signal und die Warnung, dass der Ort Maalaea und Teile von Kihei zu evakuieren seien. Jetzt wird uns doch etwas mulmig – gerade weil in Kihei unser Appartment für die nächsten drei Nächte liegt. Dort können wir erstmal sowieso nicht hin, also fahren wir wie geplant weiter entlang der Küste Richtung Lahaina.

Lahaina – Perle der Nordwestküste

Die historische Stadt direkt am Pazifik in West Maui mit etwa 12.000 Einwohnern war Mitte des 19. Jahrhunderts der wichtigste Walfängerhafen im Pazifik und von 1820 bis 1845 Hauptstadt von Hawaii. Die Front Street im Lahaina Historic District mit den malerischen alten Holzgebäuden zieht jährlich mehr als zwei Millionen Besucher an. Wir parken unseren Wagen in der Nähe und flanieren bei sengender Hitze durch dieses traumhafte Kulisse.

hölzerne Häuser unter Palmen an der Hauptstrasse.
Die Front Street in Lahaina
blau bemaltes Holzhaus mit Cafe und großer US-Flagge an der Fassade.
Blick entlang einer hölzernen Arkade mit Strasse und parkenden Autos.
Holzreeling an der Promenade direkt am türkisblauen Wasser.

Viele kleine Geschäfte und Restaurants entlang der Strasse bieten auf Ihrer Wasserseite spektakuläre Ausblicke auf den Pazifik und die Nachbarinsel Lanai.

Blick durch das Fenster des Vans-Shop auf die Promenade und das Meer.
Blick auf das türkisfarbene Meer und eine Insel am Horizont.

Wir kehren im Kimo’s Maui ein für ein leichtes Mittagessen mit phantastischem Blick auf das in der Sonne funkelnde Meer und das rege Treiben auf der Front Street.

Chicken Wings auf weißem Teller und Rote Sauce.
Bunter Salat auf weißem Teller.

Wir geniessen noch etwas die Aloha-Atmosphäre im Schatten unter dem riesigen Banyanbaum in der Ortsmitte und begeben uns dann gegen 15:30 Uhr wieder zu unserem Auto. Aus dem „Maui News-Ticker“ wissen wir, daß die Zufahrt nach Kihei mittlerweile komplett gesperrt ist. Trotzdem wollen wir etwas näher an unser Tagesziel, um zur Not ein bisschen flexibler zu sein. Wer weiß, was uns heute noch erwartet.

Am 8. und 9. August 2023 wurde Lahaina durch vom Hurrikan „Dora“ angefachte Wald- und Buschbrände weitestgehend zerstört. Mindestens 115 Menschen verloren in einem apokalyptischen Feuersturm Ihr Leben. Dutzende Menschen gelten bis heute als vermisst.

Mehr als 2.000 Gebäude wurden zerstört. Die Schäden werden auf mehrere Milliarden Dollar beziffert. Ob, wann und wie Lahaina jemals wieder aufgebaut wird steht in den Sternen.

Auf der Küstenstrasse direkt am Pazifik fahren wir wieder Richtung Süden, vorbei an unzähligen kleinen Stränden. Allmählich beginnt der Verkehr zu stocken. Wir stoppen am Papawai Scenic Lookout, wo wir heute vormittag schon waren. In der Ferne sehen wir Hubschrauber, die mit riesigen Behältern unablässig Wasser aus dem Meer holen. Die Rauchwolke ist noch größer und dichter geworden.

dicke schwarz-graue Rauchwolken über der Bucht.
Am Papawai Scenic Lookout auf dem Rückweg
graue Rochwelken über den trockenen brennenden Feldern neben der Straße.
Buschfeuer in der Nähe von Maalaea

Also fahren wir erstmal wieder Richtung Kahului. In einem Supermarkt in Wailuku holen wir uns Kaffee und Kaltgetränke und überlegen was nun zu tun ist. Mittlerweile ist es 18 Uhr. In einem Live-Ticker der örtlichen Presse verfolgen wir auf dem Handy die Entwicklung. Bald kommt die Meldung, daß der Highway demnächst wieder für den Verkehr freigegeben wird. Schnell reihen wir uns in eine endlos lange Fahrzeugschlange.

Wir kommen bis zum Alexander & Baldwin Sugar Museum. Hier an der alten Zuckerfabrik ist der Highway weiterhin gesperrt. Wie Dutzende andere auch parken wir unseren Wagen und warten. Schnell kommt man mit vielen Leuten ins Gespräch. Wer noch Biervorräte im Auto hat verteilt diese an die Leidensgenossen. Die Zeit vergeht so aber sehr angenehm. Mittlerweile ist es dunkel. Die Feuer sind überall in der Ferne gut zu sehen.

lodernde Falmmen in der Ferne bei Nacht und parkende Autos und wartende Menschen.

Als wir uns schon darauf eingestellt haben, die Nacht hier im Auto zu verbringen, wird der Highway um 21:30 Uhr doch noch freigegeben. Die letzten zehn Meilen in unser Appartment in Kihei fahren wir entlang der glühenden und rauchenden Felder und Wiesen.

Road to Hana – Traumstraße an der Ostküste

Die Road to Hana verläuft knapp 85 Kilometer entlang der wunderschönen Ostküste und gilt als DIE Traumstraße Hawaiis und eines der größten Highlights auf Maui. Die Besonderheit der Straße sind nicht nur die spektakulären Küstenabschnitte und Regenwaldgebiete durch die sie führt. Nein, wir passieren auch über 600 teils scharfe Kurven und Biegungen und überqueren 59 Brücken, von denen 46 einspurig sind. Wie Du schon merkst ist hier sprichwörtlich der Weg das Ziel. Deshalb solltest Du für dieses Highlight Mauis einen ganzen Tag einplanen und möglichst früh losfahren.

Wir brechen um 8 Uhr in Kihei auf und fahren über den Highway 311 Richtung Kahului. Rechts und links rauchen noch die gestern abgebrannten Felder und wir sehen die gewaltigen Ausmaße des Feuers. Nachdem wir in Kahului nochmal vollgetankt haben ist unser erster Stopp der Ho’okipa Lookout. Von hier haben wir einen tollen Blick auf den Ho’okipa Beach, einen der beliebtesten Strände Mauis für Surfer und Windsurfer.

goldgelber Sandstrand mit grüner Vegetation dahinter und türkisblauem Meer.
Ho’okipa Beach

Im Winter können die Wellen hier eine Höhe von zehn Metern erreichen. Bald darauf fahren zum ersten Mal heute durch einen Regenwaldabschnitt. Es riecht hier wirklich genauso, wie Du es Dir vorstellst. Unmengen von herabfallenden Guaven liegen auf der Straße und obwohl es sehr sonnig ist regnet es tatsächlich auch ein paar Tropfen.

Der Verkehr auf der Strecke hält sich bisher absolut in Grenzen. Trotzdem sind alle Parkplätze an den Twin Falls belegt. Vielleicht haben wir auf dem Rückweg mehr Glück. Am Huelo Point Lookout ein Stück weiter steht einer der einladenden und sehr fotogenen hawaiianischen Obststände.

Dichte grüne Vegetation und Palmen am Aussichtspunkt.
Ananas, Bananen und Kokosnüsse an einem bunt bemalten Obststand am Lookout.

Der nun folgende Streckenabschnitt ist dann extrem kurvig. Das macht in unserem Cabriolet aber natürlich umso mehr Spaß! Am Kaumahina State Wayside Park führt die Straße wieder direkt an das Meer und es ergeben sich spektakuläre Ausblicke.

Blick über die Strasse auf grüne Vegetation und das Meer.
Kaumahina State Wayside Park
Selfie von uns im offenen Cabriolet auf der Road to Hana.
grüne Vegetation und das Meer direkt hinter der Leitplanke an der Road to Hana.

Bei Ke’Anae haben wir einen tollen Ausblick auf die von schroffen Felsen eingerahmte Nua’ailua Bay und die Küstenlinie von Honomamu dahinter.

Rote Blüten an Büschen vor der Kulisse der Küstenlinie und dem Ozean.
Malte im feuerroten Camaro Cabrio auf der Road to Hana.

Kurze Zeit später erreichen wir das bekannte Halfway to Hana-Schild, welches sich – wie der Name besagt – ungefähr auf halber Strecke der Road to Hana befindet. An dem großen Food-Stand hier soll es das beste Banana Bread der Insel geben. Wir haben aber noch keinen Hunger und fahren weiter.

Schild mit Aufschrift "Halfway to Hana" inmitten grüner Büsche vor Palmen.

Die Straße entfernt sich bald wieder ein Stück vom Meer und wir überqueren unzählige Brücken, welche über die ganzen kleinen Bäche hier führen. An den Upper Waikani Falls gibt es drei Parkplätze, die natürlich belegt sind. Es gibt noch einen Pullout ein ganzes Stück weiter, aber auch hier ist alles voll.

An den Hanawi Falls haben wir mehr Glück und ergattern einen der wenigen sicheren Parkmöglichkeiten entlang der Straße. Den besten Blick haben wir direkt von der Brücke über den Hanawi Stream.

Wasserfall inmiten grüner Vegetation und großes Becken darunter.
Blick von der anderen Seite der Brücke auf die Bach und das Meer am Horizont.

Ein paar Meilen weiter steht mit dem liebevoll bemalten und dekorierten Sea Shell Sale-Shop ein wahrlich wunderbares Fotomotiv direkt an der Straße.

unser rotes Auto vor bunt bemaltem blauen Holzhaus inmitten leuchtend grüner Vegetation.

Wir nähern uns bald dem Wai’anapanapa State Park und damit einem der Highlights der Road to Hana. Die Ausblicke hier auf die Keawaiki Bay und die Pa’iloa Bay mit seinem schwarzen Sandstrand sind absolut atemberaubend.

Unser Blick auf die Bucht mit schwarzen Felsen im Wasser begrünter Küste und blauem Meer.

Der Kontrast zwischen blauem Meer, der tiefgrünen Vegetation und den schwarzen Lavafelsen ist wunderschön und wir können uns gar nicht sattsehen daran.

Malte inmitten grüner Vegetation beimBlick auf große schwarze Lavafelsen im Meer.
Große Palme vor tiefblauem Meer und der Bucht im Hintergrund.

Wichtig: Für den Wai’anapanapa State Park benötigst Du zwingend eine Reservierung, die Du am besten so früh wie möglich auf dieser offiziellen Seite tätigst. Es gibt vier Time Slots pro Tag: morgens, mittags, nachmittags und abends. Parken kostet 10$ und der Eintritt 5$ pro Person (Stand November 2025).

Caro am Kliff aus schwarzem Lava Gestein. Davor das blaue Wasser der Bucht.

Bis nach Hana sind es nun nur noch ein paar Minuten Fahrzeit. Es erwartet uns ein kleiner malerischer Ort mit einem Supermarkt, einigen Cafes, einem Museum und einem kleinen Parkplatz voller Food Trucks. Genau das Richtige für unser Mittagessen! Wir entscheiden uns für mexikanisch und bekommen zwei wirklich leckere Burritos.

Viele bunte Foodtrucks unter Palmen und eine rote Bank.
Food Trucks in Hana

Seven Sacred Pools in der Ohe’o Gulch

Gut gestärkt fahren wir weiter nach Kipahulu. Hier befindet sich die ‚Ohe’o Gulch mit ihren Seven Sacred Pools – dem bekanntesten und meistbesuchten Highlight an der Südküste Mauis. Die wildromantische Schlucht befindet sich auf dem Gebiet des Haleakala National Parks. Der Eintritt pro Fahrzeug kostet z.Zt. 30$ und gilt für drei Tage. Der America the Beautiful Annual Pass ist natürlich auch gültig.

Vom Parkplatz aus führt ein kurzer Trail an den Rand der Schlucht und die Pools. Das Schwimmen ist hier aufgrund einiger tödlicher Unfälle in der Vergangenheit übringens streng verboten. Der Blick auf die Wasserfälle und den tiefblauen Ozean sind wirklich traumhaft.

Blick auf die Schlucht mit den Pools in schwarzem Gestein und einem Wasserfall am Ende.

Vom Parkplatz aus führt der kurze Kuloa Point Trail an den Rand der Schlucht, die Pools und das Meer. Das Schwimmen ist hier aufgrund einiger tödlicher Unfälle in der Vergangenheit übringens streng verboten. Der Blick auf die Wasserfälle und den tiefblauen Ozean sind wirklich traumhaft.

Wasserfall der sich in einen großen Pool darunter ergießt inmitten grüner Vegetation.
Caro am Kliff der Bucht mit weißer Brandung und Meer.
Ende der Schlucht am Meer mit schwarzen Felsen und kleinem Sandstrand.

Der Pipiwai Trail würde einen noch auf einer insgesamt vier Meilen langen, recht steilen Wanderung bis zu den Waimoku Falls bringen. Das müssen wir wegen Zeitmangels heute aber ausfallen lassen.

Malte mit rotem Cap und Blick entlang der grün bewachsenen Küste.
Blick von unten in die Krone eines Banyanbaumes mit tausenden Ästen und Stämmen.

Wir laufen noch zu dem wirklich beeindruckenden Banyanbaum ganz in der Nähe und machen uns dann auf den Rückweg nach Hana. Ein weiterer kurzer Fotostopp ist bald unausweichlich:

Schild mit Aufschrift: Caroline's Fresh Fruit unter einer Kokosnusspalme.

Zurück in Hana wollen wir noch kurz zum Kaihalulu Red Sand Beach. Es gibt nicht viele Rote Sandstrände auf der Welt, deshalb ist die Gelegenheit heute günstig. Der Strand liegt südlich der Hana Bay und der Weg dorthin ist etwas abenteuerlich und sicher nicht jedermanns Sache. Hier findest Du eine sehr gute Beschreibung des Weges.

Wir erreichen den Strand unfallfrei und sind verwundert, wie unglaublich viel hier los ist. Der Strand ist sehr klein und die Bucht mit einer Wand aus schwarzen Lavafelsen gut geschützt. Uns ist es hier aber viel zu trubelig und deswegen kraxeln wir nach ein paar Fotos zurück zum Auto.

Roter Sanstrand und großer Felsen in der Bucht.
Kaihalulu Red Sand Beach

Mittlerweile ist es 16:30 Uhr. Wir verlassen Hana und fahren zurück Richtung Kahului. Mit unserem Cabrio macht das natürlich wieder extrem viel Spaß und so läßt es sich auch leichter ertragen, wenn man mal wieder kilometerlang ein langsameres Auto vor sich hat und nicht überholen kann.

Ein paar Meilen vor Kahului statten wir noch dem bekannten Hippie-Ort Paia einen kurzen Besuch ab. Das Dörfchen hat tatsächlich einen ganz besonderen Charme mit seinen vielen Shops, kleinen Restaurants und Künstler-Gallerien. Man merkt auch, dass der für seine „Big Waves“ weltbekannte Surf-Spot Jaws nicht weit entfernt ist.

Viele bunte Surfbretter hochkant an einem Zaun in Paia.

Um 19:30 Uhr sind wir wieder in Kihei, gehen noch bei Safeway einkaufen und verbringen den Abend auf der Terrasse unseres tollen Appartments. Denn morgen gilt es sehr sehr früh aufzustehen!

Haleakala National Park – ein einzigartiges Naturschauspiel

Auf diesen Tag heute haben wir uns schon seit Monaten gefreut. Ehrlicherweise ist er auch der Grund für unseren eigentlich zwei Tage zu kurzen Abstecher auf die Insel Maui. Aber – und soviel sei vorweggenommen: es hat sich zu einhundert Prozent gelohnt! Denn wir erleben den vielleicht magischsten Sonnenaufgang und eine der besten Wanderungen unseres Lebens.

Beginnen wir aber von vorne: der Wecker klingelt um 2:30 Uhr und holt uns brutal aus einem viel zu kurzen Schlaf. Unser Ziel heute ist der Gipfel des Haleakala-Vulkans im gleichnamigen National Park und hier vor allem der Sonnenaufgang, der als einer der spektakulärsten der Welt gilt. Nicht umsonst bedeutet Haleakala „Haus der Sonne“.

Der Haleakala National Park hat 24 Stunden am Tag geöffnet. Um aber zwischen 3 Uhr und 7 Uhr – und damit zum Sonnenaufgang – zum Gipfel fahren zu dürfen benötigst Du zwingend eine Reservierung. Diese kannst Du ab 60 Tagen vor Deinem Besuch auf dieser offiziellen Seite für eine Gebühr von 1$ pro Fahrzeug tätigen. Ein kleiner Teil der verfügbaren Permits wird darüber hinaus 48 Stunden vorher vergeben. Alle wichtigen Infos findest Du auf der Seite des National Park Service.

Wir machen uns um 3:45 Uhr von Kihei aus auf den Weg. Knapp 50 Meilen und 90 Minuten Fahrzeit sind es von hier aus bis zum Haleakala Visitor Center auf dem Gipfel des Vulkans.

Die Fahrt über die stockdunkle Insel geht recht zügig. An dem kleinen Mauthäuschen am Fuße des Berges zeigen wir unsere Reservierung und erklimmen dann über Dutzende Spitzkehren den Gipfel auf über 3.000 Metern Höhe. Es gibt übrigens nicht viele Orte auf der Welt, an denen man in kürzerer Zeit vom Meeresspiegel aus auf diese Höhe fahren kann. Und so gilt der Haleakala Highway als eine der steilsten Straßen des Planeten.

Um 5:20 Uhr sind wir oben und bekommen unseren Parkplatz zugewiesen. Es ist schon sehr voll. Und kalt und windig. 13 Grad zeigt unser Thermometer. Wir ziehen uns warm an und suchen uns einen etwas ruhigeren Platz am Rand des Kraters. Zwanzig Minuten später beginnt das Spektakel. Und das ist wahrlich magisch. Wir fühlen uns wie auf dem Dach der Welt als sich die aufgehende Sonne in den schönsten Gelb- und Orange-Tönen am Horizont ankündigt.

Orangener Himmel am Horizont über dichter Wolkendecke über den Gipfeln des Haleakala.

Langsam wirft sie einen Moment später Ihre ersten Strahlen über die wie ein Watteteppich unter uns liegende Wolkendecke. Trotz der vielen Menschen um uns herum herrscht Stille, niemand sagt ein Wort.

Die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne über dichtem weißen Wolkenteppich und den Spitzen der Gipfel.

Nur die Auslöser der Kameras sind zu hören. Diese absolut grandiosen Minuten genießt jetzt wirklich jeder ganz für sich.

Malte von hinten vor der aufgehenden Sonne am Haleakala Krater.

Wow! Wir müssen uns einen kurzen Moment sammeln als dieses unvergeßliche Erlebnis viel zu schnell zu Ende ist. Dann gehen wir hinüber ins Visitor Center und schauen uns die sehr interessant gestaltete Ausstellung über die Geschichte des Vulkans an.

Übrigens: solltest Du aus welchen Gründen auch immer auf Maui kein Auto haben oder keine Lust so früh morgens zu fahren gibt es von gewerblichen Anbietern auch geführte Touren mit Shuttle-Service, z.B. die Haleakala National Park Sunrise Tour*. Die oben beschriebene Reservierung für die Parkeinfahrt mit eigenem PKW entfällt dann natürlich auch.

Zurück am Auto packen wir unsere Rucksäcke für die nun anstehende Wanderung auf dem Sliding Sands Trail. Der Parkplatz leert sich jetzt zügig. Die meisten Leute sind tatsächlich nur für den Sonnenaufgang gekommen – und verpassen damit ein weiteres spektakuläres Highlight.

Der Sliding Sands Trail – hawaiianisch Keoneheehee Trail – gilt als eine der schönsten Wanderungen auf Hawaii und führt über fast 20 Kilometer vom Trailhead am Vistor Center hinunter in die Talsohle des Haleakala-Kraters und hinauf zum Halemauu-Trailhead auf knapp 2.500 Metern Höhe.

Zwischen dem Sliding Sands Trailhead am Visitor Center und dem Halemauu-Trailhead ein Stück unterhalb am Haleakala Highway liegen fast zehn Kilometer. Diese kann man nach der langen anstrengenden Wanderung unmöglich noch zu Fuß laufen. Deshalb ist es Usus diese Strecke zu trampen. Zwei Personen werden immer schnell mitgenommen. Seid Ihr eine größere Gruppe und mit zwei Autos unterwegs parkt Ihr jeweils einen Wagen an den beiden Trailheads. Bist Du nicht zum Sonnenaufgang hier lässt Du Dein Auto am besten am Halemauu-Trailhead und trampst hinauf zum Visitor Center. Du wirst es lieben, Deinen Wagen direkt nach dem Hike ohne Zeitverlust und komfortabel sofort greifbar zu haben!

Um 6:45 Uhr begeben wir uns auf den Trail. Mittlerweile ist es natürlich taghell. Vor uns liegt eine gigantische Mondlandschaft. Deutlich zeichnet sich der Weg ab, den wir nun auf dem ersten Stück zu laufen haben.

Caro von hinten auf dem ersten Teil des Trail inmitten schwarzen und braunen Gesteins im Krater.

Eine handvoll Leute ist anfangs noch mit uns unterwegs. Spätestens nach einer Meile machen aber auch die letzten kehrt und wir haben diese traumhafte, fast unwirkliche Landschaft ganz für uns allein.

Kraterlandschaft mit schwarzen Kuppen und leichter grüner Vegetation.
Rand des Kraters mit flach abfallenden Wänden und schwarz-braunem Sand.

Die Sonne entwickelt schnell immer mehr Kraft und so ziehen wir bald unsere warmen Klamotten aus und packen alles in unsere ehe schon von Proviant und Wasser zum Bersten gefüllten Rucksäcke. Die vielen verschiedenen Farben des Gesteins und der Kraterkegel sind unbeschreiblich schön. Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

hellbrauner schmaler Trail inmitten bunter Kraterlandschaft.

Ein weiteres Wunder im Haleakala ist eine Pflanze, die nur hier im Krater und auf dem Puʻu Kukui in Westmaui vorkommt: das Silberschwert. Sie benötigt bis zu zwanzig Jahre, um einen Blütenstand von bis zu 1,50 Meter Wuchshöhe mit bis zu 500 Einzelblüten auszubilden. Dann blüht Sie zwischen Mai und Oktober ein einziges Mal. Danach stirbt die Pflanze ab.

ausblühendes Silberschwert mit Trail im Hintergrund.
Mehrere Silberschwerter mit und ohne Blütenstand inmitten der braunen Kraterlandschaft.

Besonders eindrucksvoll sind auch die verschiedenen Kraterkegel hier unten, die in den schönsten Farben schimmern und für eine einzigartige und schwer zu beschreibende Atmosphäre sorgen.

bunte kraterkegel in hellbraun, dunkelrot, grün im Haleakala, einer der besten Maui Sehenswürdigkeiten.
bunte kraterkegel in hellbraun, dunkelrot, grün und davor eine weite Fläche aus dunklem Sand.
bunte kraterkegel in hellbraun, dunkelrot, grün und davor viele kleine Felsstücke auf dunklem Grund.

Etwas mehr als sechs Kilometer sind es bis zum „Crater Floor“, der Talsohle des Haleakala. Bis hierher haben wir einen Höhenunterschied von fast 800 Metern bewältigt – bergab wohlgemerkt. Unsere Beine merken wir nun schon sehr. Auch ist es ziemlich heiß geworden.

Kraterlandschaft am Grund des Haleakal.

Die historische Holua Cabin kurz vor dem Aufstieg zum Halemauu-Trailhead bietet uns die perfekte Gelegenheit für eine ausgiebige Pause und ein reichhaltiges zweites Frühstück. Beides haben wir jetzt ehrlich gesagt auch mehr als nötig.

Gut gestärkt und etwas erholt machen wir uns nach etwa einer halben Stunde dann wieder auf den Weg. Der Kraterrand liegt nach der Durchquerung einer wunderbar grünen Graslandschaft nun wie eine riesige Wand vor uns. Da müssen wir hinauf.

Caro auf dem schmalen Trail vor dem Anstieg auf den grün bewachsenen Kraterrand vor ihr.

Bald erreichen wir die Switchbacks, über welche wir uns nun die nächsten Meilen bis nach oben quälen müssen. Die Ausblicke sind aber immer wieder spektakulär! Die Landschaft ist jetzt komplett anders als auf dem ersten Teil unserer Wanderung.

Blick auf die Switchbacks des Trails am grün bewachsenen Kraterrand.
Blick zurück auf die ersten Switchbacks

Mehrmals denken wir, daß wir doch nun endlich mal oben angekommen sein müssen. Hinter der nächsten Biegung sehen wir dann aber immer wieder, daß wir noch lange nicht am Ende sind. Eine phantastische Aussicht auf den Ozean haben wir aber zumindest an ein oder zwei Stellen. Und wir nähern uns wieder den Wolken – das ist ein gutes Zeichen!

Blick entlang des Kraterrandes auf grüne Vegetation unter uns und den Ozean in der Ferne.
Caro auf dem schmalen Trail kurz vor dem Ende des Aufstiegs mit Wolken und Ozean in der Ferne.

Auf der sprichwörtlich allerletzten Rille erreichen wir schließlich um kurz nach 13 Uhr und nach etwa sechseinhalb Stunden Wanderung den Parkplatz am Halemauu-Trailhead. So vollständig K.O. war ich das letzte Mal nach unserem Hike durch den Chesler Park in Utah bei 45 Grad vor ein paar Jahren.

Aber so erschöpft wir auch sind: wir sind unglaublich glücklich über das Erlebte der letzten Stunden! Mit letzter Kraft schleppen wir unsere müden Knochen zum „Hiker Pick-up“, einem kleinen Pullout am Highway. Hier ist es Usus, bei genügend Platz im Auto Wartende mitzunehmen zum Gipfel und den Parkplatz am Visitor Center. Wir haben recht schnell Glück und steigen zu einem sehr netten Paar aus Kalifornien in den Wagen, welche uns zurück zu unserem Auto bringen.

Unser roter Camaro auf dem Haleakala Highway vor grünen Bergkuppen.
Haleakala Highway

Jetzt auf dem Rückweg sehen wir den Haleakala Highway dann auch – auf der Hinfahrt war es ja noch stockdunkel. Die Strecke ist wirklich sehr schön und macht Spaß zu fahren.

Am frühen Nachmittag sind wir wieder in Kihei, ziehen uns um und gehen an den Strand. Es ist allerdings so windig, daß das Sonnenbad hier recht wenig Spaß macht. Auf dem großen Balkon unseres Appartments ist es geschützter. Und das Meer sehen wir von hier auch.

Blick von unserem Appartment auf die Straße, die Abendsonne und das Meer.
Blick von unserem Balkon

Zum Sonnenuntergang gehen wir wieder hinunter an den Strand vor unserer Haustür – den Kamaole Beach. So endet ein unvergeßlicher Tag auf die bestmögliche Art.

Felsen und Baum am Strand, dahinter die goldene Abendsonne.
untergehende Sonne über dem Meer und kleine Felsen im Vordergrund.

Helikopter-Rundflüge auf Maui

Unser Lieblings-Helikopterrundflug-Anbieter Maverick Helicopters, mit denen wir auch schon über den Las Vegas Strip und über Kauai geflogen sind, hat drei schöne Touren auf Maui in seinem Angebot:

Hana Rainforest Experience*: 75minütige Tour von Kahului aus mit etwa 20minütigem Flug entlang der Nordostküste über Paia, den Jaws-Surfspot, Ho’okipa Beach und die erste Hälfte der Road to Hana. Mitten im Hana Regenwald landet der Hubschrauber im Wailua Valley für einen halbstündigen Stopp inmitten typisch hawaiianischer Vegetation mit tollem Blick auf Canyons und Wasserfälle.

Molokai Voyage*: 55minütiger Rundflug von Kahului aus über das Iao Valley, den Pailolo Channel, die Highlights der Nachbarinsel Molokai wie Elephant Rock, Pu’uka’oku Falls und Halawa Valley sowie die West Maui Mountains und die Traumresorts an den Stränden von Kaanapali. Auf dieser Tour bekommst Du neben spektakulärren Ausblicken viel Flugzeit für Dein Geld.

Hawaiian Odyssey*: Etwa 65minütiger Rundflug von Kahului aus über das nordwestliche Maui und entlang der Südostküste von Molokai und der Nordostküste von Lanai. Pailolo Channel, Elephant Rock, Shipwreck Beach, Lahaina und das Iao Valley sind nur einige der Highlights bei diesem Flug über drei Inseln.

Makena Beach – Mauis schönster Strand

Der wohl schönste Strand auf Maui befindet sich ein paar Meilen südlich von Wailea im Makena State Park. Der Park umfasst drei separate Strände: von Nord nach Süd sind das der Oneʻuli Beach, der Little Beach und der Big Beach. Letzterer ist gleichwohl gemeint, wenn vom Makena Beach die Rede ist. Dieser Strand ist fast 2,5 Kilometer lang und bis zu 30 Meter breit. Damit ist er einer der größten Strände der Insel.

gelber Rettungsschwimmerturm am Strand und einige Menschen.

Die Infrastruktur ist für einen Strandtag perfekt: es gibt eine handvoll Food Trucks, Toilettenhäuschen, Picknickbänke, schattige Plätzchen und Rettungsschwimmer. Obwohl der Strand von zwei großen Auläufern schwarzen Lavagesteins gut geschützt ist, kommt es häufig zu unberechenbarer Strömung und unvermittelt heftiger Brandung.

Blick auf kleines Cliff aus schwarzem Lavagestein und den goldgelben Strand davor.

Wir erleben es heute innerhalb einer Stunde zwei Mal, daß die Rettungsschwimmer entsprechende Warndurchsagen machen und dazu auffordern, das Wasser zu verlassen. Die dann folgenden Wellen sind wirklich krass.

heftige Wellen am Strand.

Vom Makena Beach aus hat man übrigens auch einen tollen Blick auf die beiden vorgelagerten Inseln Kahoolawe und Molokini. Wie es die hawaiianische Tradition will, lassen wir noch unsere bei der Ankunft erhaltenen Leis hier am Strand. Der Legende nach kommt man hierher zurück, wenn man den kunstvollen Blumenschmuck auf der Insel belässt. Und das wollen wir natürlich unbedingt!

Unsere beiden Blumenketten neben einem in den Sand geschriebenen "Goodbye Maui".

Für Interessierte: läuft man am nördlichen Ende über die Lavafelsen, erreicht man nach wenigen Minuten den Little Beach. Dies ist einer der wenigen FKK-Strände auf Maui. Das machen wir heute nicht mehr. Wir müssen langsam zurück in unser Appartment, aufräumen und Koffer packen.

Wir genießen unsere vorletzte Fahrt im tollen Cabrio, trinken einen letzten Kaffee auf unserem Balkon und verewigen uns noch im Gästebuch unserer sehr netten Vermieterin.

Caro am Steuer unseres Cabriolets auf dem Weg zum Flughafen.

Dann geht es zum Flughafen. Der Mietwagen ist schnell abgegeben und wir laufen zu Fuß zum Terminal. Zügig sind wir eingecheckt und durch die Sicherheitskontrolle.

Flugzeug von Hawaiian Airlines am Terminal in OGG.

Hawaiian Airlines hebt auch heute wieder pünktlich ab und mit einem letzten Blick auf Maui verabschieden wir uns von der Insel. Es war ein Traum! Bis zum nächsten Mal!

Blick aus dem Flugzeug auf bergigen Lipoa Point auf Maui.
Lipoa Point auf Maui

Jetzt freuen wir uns auf fünf Tage auf Kauai – der sogenannten Garteninsel. Was wir dort erlebt haben erfährst Du in unserem Artikel. So viel sei vorweggenommen: für uns ist das die schönste Insel Hawaiis!

Fazit

Maui ist wirklich eine phantastische Insel und das Traumziel, welches man sich vorher ausmalt! Und obwohl wir nur etwas mehr als drei Tage hier waren hat sich jede Sekunde gelohnt. Für mich ist der Haleakala National Park mit Sonnenaufgang und der Wanderung auf dem Sliding Sands Trail schon ganz allein eine Reise wert.

Wir kommen auf jeden Fall nochmal wieder, um auch die Nordostküste der Insel zu erkunden. Bis dahin zehren wir von den vielen wundervollen Eindrücken, die wir von den spektakulären Maui Sehenswürdigkeiten bis heute in unseren Köpfen haben.

* Affiliate Link

Wieviel Zeit benötigt man für Maui, Hawaii?

Mindestens drei Tage musst Du für einen Besuch der Insel einplanen. Die beiden Top-Highlights der Insel Road to Hana und Haleakala National Park kannst Du so wie in unserem Artikel beschrieben in Ruhe anschauen. Mit zwei Tagen mehr kannst Du zusätzlich noch West Maui mit der Honolua Bay und dem weltbekannten Kaanapali Beach erkunden.

Über den Autor
Malte
Seit 2001 ist Nordamerika meine große Leidenschaft und ich reise jedes Jahr meist zweimal dorthin. Ob beim Wandern durch die atemberaubende Natur, beim Offroaden durch die Wildnis oder beim Erleben packender Sportveranstaltungen – ich entdecke die Vielfalt des Kontinents immer wieder neu. Über die Jahre sind vor allem der Südwesten der USA und Los Angeles wie eine zweite Heimat für mich geworden.

Schreibe einen Kommentar