Texas pur erleben!
Houston, Texas – die viertgrößte Stadt der USA – wirkt auf den ersten Blick wie eine typische amerikanische Großstadt. Doch hinter der Fassade der beeindruckenden Skyline verbirgt sich eine Stadt voller Vielfalt und Dynamik. Hier trifft südstaatliche Gastfreundschaft auf moderne Urbanität, Tradition und Geschichte auf Zukunft und Innovation. Die Stadt ist überraschend und voller Kontraste und es gibt viele tolle Sehenswürdigkeiten zu entdecken! Wir haben Houston bisher zwei Mal besucht und zeigen Dir jetzt, was Stadt und Umgebung zu bieten haben.

Doch bevor wir zu den Houston Sehenswürdigkeiten kommen erstmal die Key-Facts: Houston liegt an der Südküste der Vereinigten Staaten im Osten des Bundesstaates Texas. Der 40 Kilometer lange Houston Ship Channel führt vom Stadtgebiet in den Golf von Mexiko und beherbergt den zweitgrößten Seehafen der USA. Vor allem Öl und Ölprodukte werden hier umgeschlagen. Riesige Raffinerien prägen das Bild im südöstlichen Umland. Der Buffalo Bayou ist ein das Stadtbild prägender knapp einhundert Kilometer langer Wasserlauf, der Houston von West nach Ost durchfließt und an dem mehrere kleine und große Parks liegen. Houston wird auch „Bayou City“ genannt, weitere Spitznamen sind „Space City“ und „H-Town“.
Houston hat etwa 2,3 Millionen Einwohner, in der Metropolegion leben mehr als 7 Millionen Menschen. Die Stadt ist ein Schmelztiegel. Über 90 Sprachen werden hier gesprochen. Menschen aus aller Welt haben die Stadt zu ihrem Zuhause gemacht.
Aufgrund der hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit im Sommer liegt unter Downtown ein 11 Kilometer langes Tunnelsystem mit Shops und Restaurants, welches alle wichtigen Gebäude miteinander verbindet und Fußgänger vor Hitze und Niederschlag schützt.
Eleanor Tinsley Park – beste Aussicht auf die Skyline
Der wunderschöne und leicht hügelige Eleanor Tinsley Park liegt am Buffalo Bayou westlich von Downtown mit der Skyline Houstons im Hintergrund. Den besten Blick auf ebendiese haben wir vom Nau Family Pavillon aus.

In dem Park finden jährlich die großen Events der City statt, wie z.B. das Feuerwerk zum 4. Juli. Ausreichend Parkmöglichkeiten findest Du entlang des Allen Parkway südlich der Grünanlage.
Läufst Du etwa 15 Minuten entlang des Buffalo Bayou Richtung Westen erreichst Du die Rosemont Pedestrian Bridge. Von dieser Fußgängerbrücke über den Fluß hast Du einen weiteren tollen Blick auf die Skyline mit dem Buffalo Bayou im Vordergrund und damit ein phantastisches Fotomotiv.

Discovery Green – Oase der Ruhe und tolle Fotomotive
Das Discovery Green ist eine zwölf Hektar große Grünfläche in Downtown Houston mit Spielplätzen, Skulpturen, Springbrunnen, einem künstlich angelegten Teich, einer kleinen Bühne mit Amphittheater, zwei Restaurants und vielem mehr. Der öffentliche Platz liegt direkt am riesigen George R. Brown Convention Center und unweit des Toyota Center, der großen Multifunktions-Arena der Stadt.

Sehr schön angelegte Wege führen um und durch den Park, der wie eine Oase der Ruhe inmitten der Hochhäuser wirkt. Tolle Fotomotive bieten sich uns an jeder Ecke. Gerade am frühen Morgen sind wir sehr gerne hier. Die Atmosphäre ist dann besonders schön!
Discovery Green Downtown Houston








NBA-Basketball im Toyota Center

Minute Maid Park – Baseball im Schatten der Wolkenkratzer
Nur einen Steinwurf vom Discovery Green entfernt liegt der eindrucksvolle Minute Maid Park (seit 2025 Daikin Park), das Stadion der Houston Astros in der Major League Baseball. Obwohl ich zu der Sportart selbst nie einen richtigen Zugang gefunden habe, bin ich großer Fan der Baseball-Arenen, die in den USA meist inmitten der Stadt liegen und architektonisch oft spektakulär sind.
Dies ist auch hier in Houston so. Das Stadion fasst etwas mehr als 41.000 Zuschauer und verfügt über ein ausziehbares Dach, unter welchem der Großteil der Saison aufgrund der Hitze gespielt wird. Es wurde im Jahr 2000 eröffnet. Seitdem gewannen die Astros hier zweimal die World Series, nämlich 2017 und 2022.

An der Südwestseite säumen große Baseballs den Fußweg. Außerdem findest Du hier das Ehrenmal mit den Championship-Ringen der beiden World-Series Siege und eine Hommage an den wohl größten lebenden Astros Fan: den ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush.



Um die Ecke an der Westseite befindet sich die Plaza at Minute Maid Park mit zwei Statuen der Astros-Legenden Jeff Bagwell und Craig Biggio, die hier miteinander Baseball spielen. Von hier aus kannst Du auch einen Blick in das Innere des Stadions werfen.





Auch große Konzerte finden regelmäßig im Minute Maid Park statt. So sind hier u.a. schon Madonna, Taylor Swift, Beyonce & Jay-Z, Ed Sheeran, Lady Gaga, Red Hot Chili Peppers und Pink aufgetreten. Die Regular Season der Major League Baseball MLB dauert übrigens meist von Mitte/Ende März bis Ende September. Jedes Team bestreitet in dieser Zeit unglaubliche 162 Spiele.
Downtown Houston – eindrucksvolle Open Air Galerie
Downtown Houston ist das Herz der Stadt. Hier pulsiert das Leben zwischen Wolkenkratzern, Büros und angesagten Restaurants. Das Viertel lässt sich ganz hervorragend zu Fuß erkunden. Den besten Eindruck erhältst Du auf einem Spaziergang entlang der Main Street. Läufst Du vom Discovery Green die Lamar Street fünf Blocks in nordwestliche Richtung erreichst Du den Main Street Square Reflecting Pool. Ein künstlich angelegter Wassergraben zwischen den Schienen der Metro sorgt für tolle Fotomotive.


Im Historic District bilden die alten, häufig viktorianischen Gebäude einen tollen Kontrast zu moderner Wolkenkratzer-Architektur. Uns macht es immer wieder Spaß, hier durch die Straßen zu schlendern und jedesmal Neues zu entdecken.

Doch was Downtown wirklich besonders macht, sind die unzähligen Murals, die die Häuserwände zieren. Diese Kunstwerke erzählen Geschichten, bringen Farbe ins Stadtbild und machen unseren Spaziergang zu einem visuellen Erlebnis. Die Murals sind überall. An jeder Ecke, auf jeder Straßenseite. Von kleinen, versteckten Werken bis zu gigantischen Wandgemälden, die ganze Gebäude bedecken – die Vielfalt ist beeindruckend. Mit der Houston Mural Map gibt es eine eigene Webseite, auf der alle Kunstwerke eingetragen sind.
Downtown Houston Murals











Ein besonders auffälliges Mural ist „Houston is Inspired“ an der Ecke Travis Street und Preston Street. Dieses farbenfrohe Kunstwerk ist eine Hommage an die Stadt selbst und ein beliebter Spot für Fotos. So natürlich auch für uns!

Doch die Murals sind nicht nur ein touristisches Highlight. Sie tragen auch dazu bei, die Viertel zu revitalisieren. Leerstehende Gebäude werden durch die Kunstwerke aufgewertet, und die Straßen gewinnen an Charme. Wir merken sofort: Downtown Houston liebt und lebt seine Kunst. Und: die größte aller Houston Sehenswürdigkeiten ist Houston selbst!

Hast Du nach der Erkundung Downtowns Hunger bekommen gibt es gute Nachrichten: Houston ist ein Paradies für Foodies. Die kulinarische Szene ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Ob gehobene Küche, Food Trucks oder traditionelle BBQ-Joints – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Besonders hervorzuheben ist die Tex-Mex-Küche, die in Houston ihren ganz eigenen Charme hat. Aber auch internationale Küche spielt eine große Rolle. Wir lieben zum Beispiel die vietnamesische Pho-Nudelsuppe und das äthiopische Injera-Fladenbrot.
Space Center Houston – auf den Spuren der Raumfahrt
Etwa 30 Fahrminuten südöstlich von Downtown liegt mit dem Space Center Houston die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit von Houston. Das Museum ist das Visitor Center des Lyndon B. Johnson Space Center der NASA, einem riesigen fast 700 Hektar großen Komplex mit über einhundert Gebäuden. Eines davon ist das Mission Control Center, von dem aus alle bemannten Weltraummisionen der USA überwacht werden. Den Funkspruch „Houston, wir haben ein Problem“ der Apollo 13-Besatzung im Jahr 1970 auf dem Weg zur dritten Mondlandung kennt wohl jedes Kind und er ist mittlerweile zu einem geflügelten Wort geworden.

Wer sich für Wissenschaft, Technik oder einfach für die unglaubliche Geschichte der Menschheit interessiert, für den ist der Besuch ein absolutes Muss. Auf 23.000 Quadratmetern Fläche sind mehr als 400 Artefakte in verschiedenen Themenbereichen ausgestellt.

Vor dem Eingang des Space Center befindet sich die Independence Plaza mit einer Nachbildung des gleichnamigen Space Shuttle auf einem der beiden Original Trägerflugzeuge, einer umgebauten Boeing 747. Mit unserem vorher erworbenen Ticket geht der Einlass dann sehr zügig und wir stehen mitten in der ersten riesigen Ausstellungshalle.


Hier hängt zum Beispiel eine Nachbildung der Internationalen Raumstation ISS unter der Decke und Bilder aller Crews der bisherigen Weltraummissionen an den Wänden. Außerdem gibt es in der Spacesuit Collection die Raumanzüge aus allen Epochen zu bestaunen.






Eine der beliebtesten Ausstellungen ist die Starship Gallery. Hier sehen wir echte Raumkapseln, darunter die Apollo 17 Command Module. Diese winzige Kapsel hat tatsächlich Astronauten sicher vom Mond zurück zur Erde gebracht. Wir sind beeindruckt wie Menschen in solch engen Raumkapseln ins Unbekannte aufgebrochen sind.


Richtig voll ist es dann am Turm auf der Independence Plaza, von dem aus wir das Innere des Space Shuttle und des Trägerflugueugs besichtigen können. Hier ist unter Umständen mit längerer Wartezeit zu rechnen. Es lohnt sich aber, denn beide Ausstellungen sind wirklich eindrucksvoll und machen Raumfahrt für uns tatsächlich greifbar. Eigentlich haben wir zu diesem Thema nicht die allergrößte Affinität, aber hier durch das Shuttle zu laufen ist schon wirklich beeindruckend.






In einem kleinen Park gleich neben dem Space Shuttle ist eine riesige Falcon 9-Rakete ausgestellt. Von hier aus haben wir auch einen guten Blick auf das Mission Control Center in der Ferne. Die Größe des gesamten Geländes jenseits des Zauns ist wirklich unglaublich.



Für all diejenigen, die noch tiefer in die Raumfahrt eintauchen wollen, gibt es die NASA Tram Tours. Sie starten vom Visitor Center aus. Es gibt drei Touren: Saturn V Rocket Park, Astronaut Training Facility und Historic Mission Control. Die ersten beiden sind im Eintrittspreis enthalten. Boardingkarten erhält man am Service Desk im Eingangsbereich. Die Mission Control Tour ist kostenpflichtig und muss im Voraus online gebucht werden.

Das Space Center Houston ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, am Wochenende bis 18 Uhr. Ich empfehle früh am Tag hier zu sein. Es kann sehr voll werden. Tickets kaufst Du am besten vorher online bei tiqets oder GetYourGuide*. Der Eintritt ins Space Center ist auch Bestandteil des Houston CityPASS*, dessen Kauf sich lohnt wenn man außerdem noch das Downtown Aquarium, den Zoo, ein Museum und den Kemah Boardwalk besuchen möchte.
Kemah Boardwalk – Vergnügungspark am Meer
Nur etwa 15 Fahrminuten vom Space Center Houston entfernt liegt mit dem Kemah Boardwalk ein typischer amerikanischer Vergnügungspark mit Fahrgeschäften, Spielbuden und Restaurants. Das Besondere am Kemah Boardwalk ist seine Lage direkt an den Ufern von Galveston Bay und Clear Lake. Dieses maritime Flair inmitten von Wasser macht ihn für uns zu einem empfehlenswerten Stopp – auch wenn man wie wir gar kein Rummelplatz-Junkie ist.

Der Spaziergang über die Holzbohlen direkt am Wasser bietet schöne Ausblicke auf das Meer und die typischen Küstenlandschaften am Golf von Mexiko – und er ist komplett kostenlos! Nur für die Benutzung der Fahrgeschäfte muss man bezahlen.



Hierfür kaufst Du einen All Day Ride Pass und kannst dann so viel und so lange fahren wie Du willst. Oder Du kaufst den Houston CityPASS, da ist dieser dann schon inklusive.
Der Boardwalk Bullet Coaster ist eine der aufregendsten Holzachterbahnen der Region. Die rasanten Kurven und steilen Abfahrten bieten Nervenkitzel pur. Für diejenigen, die es etwas ruhiger mögen, gibt es das Century Ferris Wheel, ein großes Riesenrad, von dem aus man eine atemberaubende Aussicht auf die Bucht und die Umgebung hat. Besonders bei Sonnenuntergang ist die Aussicht sicher spektakulär.

Auch von der Boardwalk Tower-Aussichtsplattform hast Du einen spektakulären 360-Grad-Blick über die gesamte Anlage und das endlose Blau des Meeres. Insgesamt bietet der Park dreizehn Fahrgeschäfte.
Für das leibliche Wohl wird in neun direkt am Wasser liegenden Restaurants gesorgt. Seafood, Burger, Steaks und Pizza – für wohl jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Nicht nur für Familien mit Kindern ist der Kemah Boardwalk also absolut einen Abstecher wert.
Galveston Island – endlose Strände und viktorianische Architektur
Galveston Island ist eine etwas mehr als vierzig Kilometer lange und maximal fünf Kilometer breite Insel am Golf von Mexiko. Die Fahrzeit von Downtown Houston in die Küstenstadt Galveston mit seinen mehr als 50.000 Einwohnern beträgt etwa eine Stunde. Schon die Fahrt hierher durch die schier endlosen Raffinerie-Anlagen entlang der Strecke ist ein Erlebnis. Die Insel selbst ist das perfekte Ziel für einen entspannten Tag am Strand und bietet daneben charmante viktorianische Architektur und typische Küstenortatmosphäre. Sie ist über den Galveston Causeway mit dem Festland verbunden, über den die Interstate 45 führt.
Das Galveston Island Historic Pleasure Pier ist ein Highlight der Stadt. Hier gibt es eine Achterbahn, Fahrgeschäfte, Spielbuden und Souvenir-Shops. Es wurde an gleicher Stelle des historischen Piers gebaut, welches 1961 von Hurrikan Carla komplett zerstört wurde und im Jahr 2012 eröffnet.

Hier spazieren wir am endlosen Sandstrand und sehen an vielen Gebäuden immer wieder die Kräfte der Hurrikans, die regelmäßig über die Küste fegen. Die gesamte Atmosphäre ist rau – auch wegen des Wetters heute – und erinnert etwas an einen Herbsttag an der Nordsee.


Nachdem wir uns so richtig haben durchpusten lassen geht es weiter. Die Innenstadt von Galveston, auch bekannt als The Strand, lädt mit ihren bunten Gebäuden, alten Lagerhäusern, Boutiquen und Cafés zum Bummeln ein.

Rund um die Broadway Avenue befinden sich viele wunderschöne Häuser, die vor allem im viktorianischen Stil erbaut wurden. Gerade die großen Herrenhäuser sind wirklich eindrucksvoll und tolle Fotomotive. Das berühmteste Gebäude dieser Art ist sicher Bishop’s Palace. Hier werden auch Führungen angeboten.


Übrigens: Galveston war früher der größte Hafen von Texas und wurde 1900 von einem der tödlichsten Hurrikans der US-Geschichte getroffen. Heute erinnert das Galveston Island Hurricane Museum an diese tragische Vergangenheit.
The Galleria – die größte Shopping Mall in Texas
Mit über 400 Kaufhäusern, Shops und Boutiquen, über 60 Restaurants und zwei Hotels ist The Galleria die größte Shopping Mall in Texas und die siebtgrößte der USA. Auf fast 300.000 Quadratmetern Fläche findest Du hier so ziemlich alles, was das Herz begehrt.

Die große Eisbahn unter dem gläsernen Atriumdach ist das optische Highlight der Mall. Auf dem Dach gibt es zudem einen Jogging-Rundkurs. Der riesige Komplex im Westen der Stadt ist für uns – und vor allem für Caro – immer einen Besuch wert!
Hotelempfehlung
Wir sind in Houston immer im Hilton Americas*. Das Hotel liegt zentral und ruhig in Downtown direkt an Discovery Green und Toyota Center. Es verfügt über mehr als 1.200 geräumige und moderne Zimmer und Suiten in verschiedenen Kategorien. Für uns ist das Hotel der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung der Stadt.
Auch sehr empfehlenswert und top bewertet sind folgende drei Hotels:
- Thompson Houston by Hyatt*: am Eleanor Tinsley Park etwas außerhalb von Downtown gelegen. Modernes 4-Sterne Hotel mit allen Annehmlichkeiten.
- Holiday Inn Houston Downtown*: 3-Sterne Hotel mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und zentraler Lage in Downtown.
- The Lancaster*: Historisches Luxus-Hotel in Downtown Nähe Theatre District. Nummer 1 bei Tripadvisor.
FAQ
Die beste Reisezeit für Houston ist in der Regel im Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November). In diesen Monaten ist das Wetter angenehm mild, mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius. Der Sommer in Houston ist heiß mit Temperaturen oft jenseits der 35°C und sehr hoher Luftfeuchtigkeit.
Das öffentliche Verkehrssystem in Houston wird von METRO (Metropolitan Transit Authority) betrieben und umfasst die Stadtbahn METRORail und Busse. Die Stadtbahn verfügt über drei Linien (Red, Green, Purple), die zentrale Stadtteile wie Downtown, das Museum District, das Texas Medical Center und den NRG Park verbinden. Die Einzelfahrt ist mit 1,25 USD sehr günstig. Das Busnetz deckt die gesamte Metropolregion ab. Während das System in zentralen Bereichen gut funktioniert, kann es in den Vororten weniger effizient sein. Für maximale Flexibilität ist ein Mietwagen oft die bessere Wahl.
Die Stadt begeistert mit ihrer einzigartigen Mischung aus Kultur, Wissenschaft und kulinarischer Vielfalt. Houston ist vor allem bekannt für das Space Center Houston und die Verbindung zur NASA. Zudem bietet Houston eine lebendige Kunst- und Theaterszene.
Die Stadt besticht auch durch ihre kulinarische Vielfalt, geprägt von über 10.000 Restaurants mit Einflüssen aus mehr als 70 Ländern. Die multikulturelle Atmosphäre spiegelt sich in den Stadtvierteln wider. Mit einer Fülle an Festivals, Outdoor-Aktivitäten und weltberühmten Sportteams bietet Houston für jeden Geschmack etwas Besonderes.
Obwohl Houston die viertgrößte Stadt der USA ist gehört sie nicht zu den zwölf Metropolen mit Teams in allen vier großen nordamerikanischen Profiligen. Dafür fehlt eine Mannschaft in der NHL (Eishockey). Die Texans spielen in der NFL (American Football), die Rockets in der NBA (Basketball) und die Astros in der MLB (Baseball).
Der Internationale Flughafen von Houston heißt George Bush Intercontinental Airport und liegt etwa zwanzig Meilen nördlich von Downtown. Mit dem Auto benötigt man für diese Strecke etwa 25 Minuten.



