Caro und Malte von hinten hoch über dem türkisfarbenen Peyto Lake im Banff Nationalpark

Die besten Banff Nationalpark Sehenswürdigkeiten: 15 Highlights & Tipps

Der Banff Nationalpark gehört für uns ganz klar zu den schönsten Reisezielen in Kanada. Türkisblaue Seen, spektakuläre Bergkulissen, tolle Aussichtspunkte und traumhafte Wanderungen machen den ältesten Nationalpark des Landes zu einem echten Highlight in den kanadischen Rockies.

In diesem Artikel zeigen wir dir die schönsten Banff Nationalpark Sehenswürdigkeiten – von Lake Louise und Moraine Lake über den Johnston Canyon bis zum Peyto Lake. Dazu geben wir dir unsere persönlichen Tipps für die Planung, verraten dir, wo du am besten übernachtest, und zeigen dir, wie du in 2 bis 3 Tagen möglichst viel aus deiner Zeit in Banff herausholst.

Die atemberaubenden Sehenswürdigkeiten im Banff Nationalpark ziehen über vier Millionen Besucher jährlich an. Dabei konzentriert sich der Besucheransturm vor allem auf die Zeit von Mitte Juli bis Ende September. Nur dann sind nämlich die Seen sicher eisfrei und alle Wanderwege schneefrei.

Banff Nationalpark auf einen Blick

  • Die schönsten Highlights: Lake Louise, Moraine Lake, Johnston Canyon, Peyto Lake
  • Ideal für: schöne Wanderungen, Wildtierbeobachtung, spektakuläre Bergseen, Roadtrip durch die Rockies
  • Beste Basis: Banff oder Lake Louise
  • Wie viele Tage? Mindestens 2 bis 3
  • Beste Reisezeit: Mitte Juli bis Ende September. Nur dann sind die Seen sicher eisfrei und alle Wanderwege schneefrei.
  • Wichtig zu wissen: Shuttle für Lake Louise und Moraine Lake frühzeitig reservieren
  • Unser Tipp: Tage früh starten, um Parkplatzprobleme zu vermeiden und den ganz großen Besuchermassen etwas zu entgehen

Karte mit allen Banff Nationalpark Sehenswürdigkeiten

Der Banff Nationalpark liegt etwa 90 Fahrminuten östlich der Großstadt Calgary mit seinem Internationalen Flughafen YYC im Süden der kanadischen Provinz Alberta. Damit du deine Route besser planen kannst, haben wir dir hier eine Karte mit den wichtigsten Banff Nationalpark Sehenswürdigkeiten eingebunden. So siehst du auf einen Blick, welche Highlights nah beieinander liegen und wie du deine Tage im Park am sinnvollsten aufteilen kannst.

Die 15 schönsten Sehenswürdigkeiten im Banff Nationalpark

Lake Louise

Dieser kleine Bergsee vor grandioser Bergkulisse ist das meist besuchte Highlight in den gesamten kanadischen Rockies. Das liegt zum einen natürlich an seiner Schönheit, zum anderen an der leichten Erreichbarkeit. Von den riesigen Parkplätzen bis zum bekannten Aussichtspunkt vor dem Fairmont Chateau Lake Louise Hotel sind es nur wenige Gehminuten. Viel weiter geht es für geschätzte 70 Prozent aller Besucher nicht. Glücklicherweise gibt es tolle Wanderwege, auf denen Du den unglaublichen Massen entfliehen und die wahre Schönheit des Sees und seiner Umgebung entdecken kannst.

Klassisher Blick vom Fairmont über den Lake Louise und das Bergmassiv mit dem Victoria Glacier im Hintergrund
Aussichtspunkt am Fairmont mit berühmten Blick auf den Lake Louise und den Victoria Glacier im Hintergrund.
Blick auf den zugefrorenen Lake Louise und das Fairmont Chateau vom Fairview Lookout.
Blick vom Fairview Lookout auf den zugefrorenen Lake Louise und das Fairmont Chateau Hotel

Hier musst Du wirklich früh da sein und am allerbesten das Park + Ride und Shuttlesystem nutzen, welches ich weiter unten noch ausführlich erkläre.

Tageswanderung Lake Agnes Teahouse – Big Beehive – Plain of Six Glaciers

Die für uns schönste Wanderung im Banff Nationalpark besteht aus der Kombination der Trails Lake Agnes Teahouse, Big Beehive und Plain of Six Glaciers. Zusammen ergeben sie einen wunderschönen Loop durch die unmittelbare Umgebung des Lake Louise. Durch die Länge von über zwanzig Kilometern und den zu überwindenden Höhenunterschied von über 1.000 Metern ist es aber auch eine der anspruchsvolleren Tageswanderungen in den kanadischen Rocky Mountains.

Wir starten am riesigen Parkplatz am Lake Louise und laufen vorbei am altehrwürdigen Fairmont Chateau Lake Louise*. Nach ein paar hundert Metern geht es rechts ab auf den Lake Agnes Trail. Ab hier geht es nun etwa dreieinhalb Kilometer durch den Wald stetig bergauf. 400 Höhenmeter sind bis zum Lake Agnes zu überwinden. Durch den sehr gleichmäßigen Anstieg ist der Trail aber gut zu laufen.

Nach etwa 2,7 Kilometern erreichen wir den idyllischen Mirror Lake. Vor der Kulisse des Big Beehive genannten Felsens ist das smaragdgrüne Wasser ein tolles Fotomotiv und ein einladender Ort für eine erste kurze Rast. Allerdings ist der Mirror Lake eher ein Teich als ein See.

Smaragdgüns Wasser des Mirror Lake. Am anderen Ufer hohe grüne Tannen und das Felsmassiv des Big Beehive.
Mirror Lake und Big Beehive

Achthundert Meter sind es nun noch zum Lake Agnes Teahouse. Ein Stück weiter gibt es im Frühsommer sogar meist einen kleinen Wasserfall. Das Schmelzwasser der Schneemassen will ja irgendwo abfließen.

Wasserfall über graue Felsstufe. Darüber Tannen

Das allerletzte Stück führt nun über eine Holztreppenkonstruktion mit 58 Stufen und schon stehen wir am Lake Agnes und dem beliebten Teahouse auf 2.135 Metern Höhe. Wenn die Schlange davor noch nicht zu lang ist lohnt sich hier ein kurzer Besuch.

Blick über das klare grün schimmernde Wasser des Lake Agnes. Am anderen Ufer scroffe Bergspitzen und grün bewaldete Hänge
Blick vom Teahouse über den Lake Agnes
Lake Agnes Teahouse hoch über dem Lake Louise.
Ich vor dem Lake Agnes Teahouse

Dann geht es weiter Richtung Big Beehive. Der Weg führt rechts am See entlang und nach ein paar hundert Metern stehen wir am gegenüber-liegenden Ufer mit tollem Blick auf das Teahouse.

Blick vom gegenüberliegenden Ufer über den See und das Lake Agnes Teahouse
Blick vom gegenüberliegenden Ufer auf das Lake Agnes Teahouse

Von hier aus geht es nun 1,7 Kilometer über recht steile Spitzkehren hoch zum Big Beehive. Das geht jetzt ziemlich in die Beine. Regelmäßige Pausen werden belohnt von phantastischen Ausblicken über den Lake Agnes und das Bergpanorama.

Ganz oben angekommen suchst Du Dir am besten einen einsamen Platz in der Nähe des überdachten hölzernen Aussichtsdecks und belohnst Dich für die Anstrengung des Weges mit einem Picknick. Der Blick hinunter auf den Lake Louise und das Bow River Valley ist schlicht atemberaubend! Die Farbe des Sees wirkt von hier oben noch surrealer.

Blick vom Big Beehive auf den grünen Lake Louise und das umgebende Bergpanorama
Blick vom Big Beehive auf den Lake Louise
Selfie von Caro und Malte am Big Beehive mit Lake louise im Hintergrund
Blick auf Mirror Lake und Lake Louise vom Big Beehive
Unten links der Mirror Lake, von dem wir gekommen sind

Etwa zehn Kilometer sind wir bis hier gewandert. Auf der anderen Seite des Big Beehive geht es nun durch den Wald wieder steil hinunter. Am Ende des Big Beehive Trail geht es weiter auf den ausgeschilderten Highline Trail. Auf diesem laufen wir erst weiter hinunter für knapp zwei Kilometer. Dann müssen wir wieder hinauf. Das ist jetzt nochmal schmerzhaft.

Dann erreichen wir den Plain of Six Glaciers Trail. Das Ende des Valleys und den Mount Lefroy haben wir jetzt immer im Blick. Aber der Weg zieht sich. Etwa anderthalb Kilometer sind es noch zum Plain of Six Glaciers Teahouse. Der Weg teilt sich bald auf: eine Spur für Pferde, eine für Hiker. Das Laufen über die Gletschermoräne ist nicht sonderlich angenehm und das letzte Stück zum Teahouse ist dann wieder richtig steil. Hier ist definitiv erstmal eine ausgiebige Rast angesagt.

Die letzten anderthalb Kilometer zum Aussichtspunkt haben es danach nochmal in sich! Schnell geht es wieder über die Gletschermoränen mit einer durchschnittlichen Steigung von knapp 16 Prozent und einer maximalen Steigung von über 50 Prozent. Hier bündeln wir die letzten Kräfte.

Malte auf dem steinigen Plain of Six Glaciers Trail. Weit im Hintergrund der Lake Louise.
Plain of Six Glaciers Trail

Aber es lohnt sich. Die Atmosphäre und die Ruhe hier oben inmitten der Gletscher ist einzigartig und der Blick wunderschön. Und das Beste ist: wahrscheinlich bist Du ganz allein hier.

Blick auf den Lake Louise unten im Tal und das Bergmassiv dahinter.
Blick auf den Lake Louise
Blick auf den Victoria Glacier vom Endpunkt der Wanderung aus
Victoria Glacier

Auf dem Rückweg müssen wir wirklich aufpassen, uns nicht hinzulegen. Es ist ziemlich rutschig auf dem Schutt und es geht steil bergab.

Malte auf dem Abstieg über den steinigen Trail vom Plain of Six Glaciers

Bald laufen wir entlang des donnernden Wassers, welches aus den Gletschern in den Lake Louise fließt und dessen Sedimente für die besondere Farbe des Sees sorgen. Unten angekommen führt ein Holzsteg über eine Art Delta am südwestlichen Ende des Sees.

Rauschendes Schmelzwasser von den Gletschern durch steiniges Wasserbett und grüne Vegetation an den Ufern
Malte auf dem Holzsteg am Südufer des Lake Louise

Die letzten zwei Kilometer geht es dann entlang des Ufers zurück zum großen Parkplatz und dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Aber die Strecke zieht sich. Jetzt tut wirklich jeder Schritt weh und die Beine brennen und zwicken.

Ufer des Lake Louise im Banff Nationalpark mit seichtem Wasser am Südwestende
Das südwestliche Ende des Lake Louise
Blick über den Lake Louise auf das Fairmont Chateau
Fairmont Chateau Lake Louise

Zurück am Haltepunkt des Shuttles auf dem großen Parkplatz sind wir erschöpft aber glücklich. Der letzte Shuttlebus des Tages bringt uns zurück zu unserem Auto. Selten haben wir uns so gefreut, aus unseren Wanderstiefeln zu kommen. Dies ist übrigens selbstverständlich eine klassische Sommerwanderung. Die Teehäuser öffnen meist Anfang Juni. Bis dahin herrscht oft noch Lawinengefahr.

Moraine Lake

Der unwirklich türkisblaue Moraine Lake vor der großartigen Kulisse der Ten Peaks ist wohl das Sinnbild für Kanada schlechthin – mindestens aber der Rocky Mountains – und einer der meistfotografierten Bergseen der Welt. Zusammen mit dem Lake Louise ist er deshalb eines der meistbesuchten Ziele in Kanada überhaupt.

türkisblauer Morane Lake mit zwei groén Tannen am Ufer im Vordergrund und den Ten Peaks im Hintergrund bei blauem Himmel mit weißen Wolken

Eine etwa 15 Kilometer lange Stichstrasse führt von Lake Louise zum Moraine Lake. Sie ist nur von Juni bis Oktober geöffnet und seit 2023 für den privaten Autoverkehr gesperrt. Deshalb ist für den Besuch hier etwas Planung nötig, denn Du gelangst nur per offiziellem Shuttle oder mit gewerblichen Anbietern hierher. Alles dazu erkläre ich weiter unten in diesem Artikel.

Einer größeren Wanderung bedarf es nicht, um die weltberühmte Aussicht auf den Moraine Lake zu genießen. Vom Shuttle-Parkplatz sind es auf dem Rockpile Trail nur ein paar hundert Meter hinauf zu den riesigen Felsblöcken oberhalb des Nordufers des Sees. Trotz der Menschenmassen hier auf den befestigten Aussichtsplätzen findest Du mit ein wenig Kletterei zwischen den Felsen auch immer wieder einen ruhigeren Ort mit grandiosem Blick auf den See.

Weiterer Blick auf den Moraine Lake vom Rockpile Trail mit Tannen am Ufer im Vordergrund und den Ten Peaks im Hintergrund bei blauem Himmel mit weißen Wolken
Caro auf einem Felsvorsrung mit erhobenen Armen vor der Kulisse des Moraine Lake

Einen nahezu schattenfreien Blick auf den See hast Du erst wenn die Morgensonne hoch genug gestiegen ist. Entlang des Nordwestufers liegt der Bootsverleih und die exklusive und damit recht kostspielige Moraine Lake Lodge. Eine Übernachtung hier ist übrigens die einzige Möglichkeit, mit dem eigenen Auto an den See zu kommen.

Malte auf einem Felsen am Nordwestufer des Sees mit Blick auf das türkisfarbene Wasser und die Berge im Hintergrund
Kleiner Sandstrand am Nordwestufer mit großen Steinen und Baumstämmen
Klares türkisfarbenes Wasser des Moraine Lake und grüne Tanne am Ufer

Die Fahrzeit zwischen Lake Louise und Moraine Lake beträgt ungefähr 25 Minuten. Der gesamte Zeitbedarf für den Besuch des Sees inklusive An- und Abfahrt sind damit nicht mehr als zwei bis drei Stunden.

Peyto Lake

Der Blick auf den spektakulär gefärbten Peyto Lake ist vielleicht DAS Postkartenmotiv der kanadischen Rocky Mountains. Ein Besuch des Banff Nationalpark ohne einen Stopp am Peyto Lake ist deshalb unvorstellbar. Der Aufwand ist auch hier vergleichsweise gering, denn der Weg vom Parkplatz zur hölzernen Aussichtsplattform Peyto Lake Lookout ist asphaltiert und kurz. Und so zählt der türkisblaue See vor der malerischen Bergkulisse zu den meistbesuchten Naturwundern Kanadas.

Etwa 30 Fahrminuten von Lake Louise entfernt zweigt vom Icefields Parkway die Stichstrasse zum Parkplatz am Peyto Lake ab. Hier ist es zwischen 9 und 17 Uhr in der Hauptsaison richtig voll. Es empfiehlt sich also, nach Möglichkeit außerhalb dieser Zeiten herzukommen.

Aussichtsplattform am Peyto Lake Lookout über dem zugrefrorenen See.
Aussichtsplattform an einem frühen Junitag
Blick vom Aussichtspunkt auf den türkisblauen Peyto Lake und das umgebende Bergpanorama
Blick vom Peyto Lake Lookout auf den See im Hochsommer

Unser Tipp: Halte Dich am Peyto Lake Lookout gar nicht länger auf. 99% der Besucher kommen nämlich nur auf die Plattform und drehen dann wieder um. Du musst gar nicht weit laufen, um den gleichen Blick für Dich ganz allein zu haben. Gehe einfach von der Plattform geradeaus (statt links wieder zurück) bis Du fast an den oberen Parkplatz (Bus- und Behindertenparkplatz) gelangst. Kurz davor zweigt nach rechts ein ziemlich gut sichtbarer Trampelpfad ab. Nach einem kurzen Marsch durch die Vegetation erreichst Du schließlich einen felsigen Vorsprung mit tollem ungehinderten Blick auf den See.

Caro an unserem alternativen Aussichtspunkt hoch über dem Peyto Lake
Caro an dem alternativen Aussichtspunkt
Weitwinkelaufnahme mit komplettem Peyto Lake
Nur mit Weitwinkel bekommt man den kompletten See auf das Foto

Falls Du Dich übrigens fragst, warum viele Seen in den kanadischen Rockies diese türkisblaue Farbe haben: die Seen werden von Gletschern gespeist. Diese haben bei Ihrer Ausbreitung Felsen überfahren und dabei ein feinkörniges Sediment erzeugt. Die winzig kleinen Gesteinspartikel lösen sich aus den Gletschern und gelangen mit dem Schmelzwasser in den See. Dieses Abflusswasser wird Gletschermilch genannt. Es ist meist grau-weiß-milchig. Trifft nun Sonnenlicht auf diese Suspension werden von dem Gesteinsmehl vor allem die blau-grünen Anteile des Lichts reflektiert. Und dadurch entstehen die satten Farben!

Bow Lake

Der mit etwas mehr als drei Quadratkilometern Fläche relativ kleine Bow Lake liegt auf fast 2.000 Metern Höhe direkt am Icefields Parkway. Der Bow Lake Viewpoint ist damit ohne jeglichen Aufwand zu erreichen. Das Schmelzwasser der umliegenden Gletscher verleiht auch ihm die wunderschöne türkisblaue Farbe. Vor der Kulisse der gewaltigen Waputik Range ist dieser Bergsee ein tolles Fotomotiv.

Blick von der Ladefläche unseres Pick Up Trucks auf den türkisen Bow Lake und die Berge dahinter
Selfie von Caro und Malte vor dem türkisblauen Bow Lake und den grauen schroffen Bergen dahinter
Blick entlang des Ufers mit seichtem Wasser und grünen Tannen

Johnston Canyon

Der Johnston Canyon zählt zu den bekanntesten Ausflugszielen im Banff Nationalpark. Er liegt direkt am malerischen Bow Valley Parkway zwischen Banff und Lake Louise. Über befestigte Stege und Wege direkt an der steilen Felswand läufst du tief in die Kalkstein-Schlucht hinein, vorbei an den Lower Falls bis zu den eindrucksvollen Upper Falls, die rund 30 Meter in die Tiefe stürzen.

Upper Falls im Johnston Canyon im Banff Nationalpark.
Upper Falls
Upper Falls im Johnston Canyon im Banff Nationalpark.
Lower Falls
Stege entlang der Felswände und des Flusses im Johnston Canyon im Banff Nationalpark.
Stege entlang der Felswände am Johnston River

Die Wanderung zu den Upper Falls und zurück ist fünf Kilometer lang. Dafür benötigst Du zwischen anderthalb bis zweieinhalb Stunden. Im Johnston Canyon ist es im Sommer tagsüber immer sehr voll. Ich empfehle dringend, schon früh am Morgen oder erst am späten Nachmittag hier zu sein.

Lake Minnewanka

Der Lake Minnewanka ist der größte See im Banff Nationalpark und knapp 28 Kilometer lang. Die steilen Berge entlang seiner Ufer verleihen im ein Fjord-ähnliches Ambiente. Er ist nur fünf Kilometer vom Stadtzentrum Banffs entfernt, leicht erreichbar und ein entsprechend beliebtes Ziel für Freizeit- und Wasseraktivitäten wie Radfahren, Angeln und Paddeln. Für Taucher ist die Unterwasser-Geisterstadt Minnewanka Landing ein spektakuläres Ziel. Der Ort wurde 1941 durch einen Dammbruch überflutet. Auf dem See werden auch Bootstouren angeboten.

Helen Lake Trail

Der Helen Lake Trail ist für uns eine der schönsten Tageswanderungen am Icefields Parkway. Gerade im Vergleich zu den stark besuchten Klassikern ist Helen Lake ein tolles Highlight für alle, die den Banff Nationalpark auch einmal etwas ruhiger und ursprünglicher erleben möchten. Der Hike ist insgesamt knapp 12 Kilometer lang. Da du über 500 Höhenmeter überwinden musst ist die Wanderung recht anspruchsvoll. Einen Zeitbedarf von etwa fünf bis sechs Stunden solltest Du einplanen.

Ausgangspunkt der Wanderung ist ein kleiner Parkplatz genau gegenüber des Crowfoot Glacier Viewpoints am Bow Lake direkt am Icefields Parkway. Von Lake Louise bis hierher sind es 32 Kilometer.

Die ersten viereinhalb Kilometer führen auf einem gut ausgebauten Trail recht steil durch den Wald. Der tolle Geruch der Tannen und Fichten macht die Anstrengungen erträglich. Nach etwa 45 Minuten haben wir einen ersten tollen Blick auf den Crowfoot Glacier und den darunterliegenden Bow Lake.

Blick vom Helen Lake Trail über grpne Tannen auf den Crowfoot Glacier am Bergmassiv und den leuchtend grpnen Bow Lake darunter
Blick auf Crowfoot Glacier und Bow Lake
Malte auf dem Helen Lake Trail durch tiefgrüne Vegetation am Wegesrand. Im Hintergrund die schroffen Gipfel eines Bergmassivs
Malte auf der Ebene vor der Bachquerung. Im Hintergrund grüne Wiesen Berge

Bald danach erreichen wir die Ebene. Eine der schönsten Bergwiesen liegt vor uns, die wir je gesehen haben. Überall blühen die Wildblumen, das Schmelzwasser plätschert die Hänge herunter und um uns herum die schroffen Gipfel der Berge. Wow! Auf flachem Terrain geht es nun weiter Richtung Helen Lake.

Malte auf dem Helen Lake Trail kurz vor der Überquerung des Helen Creek
Kurz vor der Überquerung des Helen Creek
Blick über den Helen Creek auf das Bergmassiv in der Ferne und die grünen Tannen und Wiesen am Ufer

Dann überqueren wir den Helen Creek, der zu dieser Jahreszeit recht viel Wasser führt. Und nun dauert es auch nicht mehr lange und der Helen Lake kommt ins Blickfeld. Sechs Kilometer sind wir gelaufen vom Parkplatz bis zum Ufer. Es weht ein unglaublich starker Wind hier oben. Wir suchen uns ein geschütztes Plätzchen und machen ein ausgiebiges Picknick.

Blick über den kleinen Bergsee vom Südufer auf den Cirque Peak im Hintergrund
Am Südufer des Helen Lake. Im Hintergrund der Cirque Peak.

Am Ostufer des Sees laufen wir weiter Richtung Cirque Peak. Diesen kann man besteigen. Vom Gipfel aus hat man einen einmaligen 360 Grad-Blick, u.a. auf das Wapta Icefield und den Bow Lake. Der Weg dahin ist extrem steil und erfordert kurz vor dem Gipfel einige Klettereinlagen. Wir laufen erstmal bis zum Bergkamm oberhalb der Nordwestspitze des Sees.

Caro auf einem Felsvorsprung oberhalb des Helen Lake sitzend und auf den See und das Bergpanorama drumherum schauend
Caro oberhalb des Helen Lake mit schroffem Bergpanorama im Hintergrund und blick auf den Trail unter ihr
Blick auf das Bergpanorama und einen kleinen weiteren Bergsee in der Ferne
Malte auf einem Felsen am Bergkamm des Cirque Peak sitzend und auf den Helen Lake schauend.

Die Ausblicke von hier oben sind atemberaubend. Außer uns sind höchstens ein dutzend weiterer Menschen hier. Ein wenig erinnert uns die Wanderung an den Hike zum Wilcox Pass im Jasper Nationalpark.

Banff Avenue

Die Banff Avenue ist das lebendige Zentrum des Ortes Banff und der Gegenpol zu all den Seen und Wanderwegen. Hier reihen sich Restaurants, Cafés, Bars, Outdoor-Läden, Souvenirshops und Galerien aneinander – das Ganze eingerahmt von einer herrlichen Bergkulisse.

Blick auf die Banff Avenue, die Hauptstraße der Stadt
Banff Avenue

Nach einem Tag draußen in der Natur ist Banff also der perfekte Ort, um noch etwas durch die Geschäfte zu bummeln, in einem der vielen Restaurants essen zu gehen oder einen Drink zu nehmen.

Banff Gondola und Sulphur Mountain

Die Banff Gondola ist für viele Besucher der einfachste und schnellste Weg zu einem richtig starken Rocky Mountains-Panorama. Die Gondeln der strombetriebenen Seilbahn bringen dich in nur acht Minuten von der Talstation auf den knapp 2.300 Meter hohen Sulphur Mountain. Von hier aus hast Du ein spektakuläres 360-Grad Panorama über sechs Gebirgsketten, das Bow Valley und die Stadt Banff. Der etwa einen Kilometer lange Holzsteg namens Sulphur Mountain Boardwalk führt entlang des Bergkamms zum Sanson’s Peak. Unterwegs bieten Aussichtsplattformen spektakuläre Perspektiven auf die Umgebung und das ikonische Banff Springs Hotel. Am Ende des Boardwalks befindet sich die Sulphur Mountain Cosmic Ray Station, ein ehemaliges wissenschaftliches Observatorium.

Die Die moderne Bergstation beherbergt auf vier Etagen ein interaktives Museum (Above Banff Interpretive Centre), eine Dachterrasse sowie mehrere Restaurants wie z.B. das exklusive Sky Bistro. Wir empfehlen, die Tickets frühzeitig zu buchen, da der Ausflug vor allem in der Hochsaison sehr beliebt ist.

Mount Norquay

Der Mount Norquay gilt als der „Hausberg“ von Banff und beheimatet das älteste Skigebiet der Gegend. Im Winter kannst Du hier sogar Nachts Skifahren. Auch im Sommer bringt Dich der historische Big Chair Sessellift auf knapp 2.000 Meter Höhe. Er ist die ruhige und entspanntere Alternative zur Banff Gondola.

Darüber hinaus bieten die geführten Klettertouren an der Via Ferrata mit Stahlsprossen und Hängebrücke alpinen Spaß auch für Anfänger und spektakuläre Ausblicke.

Aber auch ohne diese Aktivitäten lohnt sich der kurze Ausflug mit dem Auto zum Mount Norquay Lookout. Von hier hast Du eine tolle Aussicht auf Banff und die umliegenden Berge. Die grünen Wiesen davor sind oft Spielplatz für Dickhornschafe.

Aussicht vom Mount Norquay Lookout auf Banff.
Mount Norquay Lookout
Spielende Dickhornschafe auf der Wiese neben dem Mount Norquay Lookout über Banff.
Dickhornschafe

Vermillion Lakes

Direkt am Fuße des Mount Norquay und in fußläufiger Nähe zum Stadtkern von Banff liegen die Vermillion Lakes. Vor allem bekannt sind sie bei Fotografen in den Morgen- und Abendstunden, wenn sich in dem besonderen Licht der Mount Rundle spektakulär im ruhigen Wasser spiegelt. Entlang des etwas mehr als vier Kilometer langen Vermillion Lakes Drive findest Du viele Stege und Bänke zum Entspannen. Kanu- und Kajakfahren ist natürlich ebenso sehr beliebt.

Die Vermillion Lakes im Banff Nationalpark vom Mount Norquay Lookout aus gesehen.

Das Feuchtgebiet um die Seen herum ist Lebensraum von Adlern und vielen anderen Vogelarten. Einen Spaziergang hier im letzten Licht des Tages solltest Du unbedingt unternehmen, wenn Du ein Hotel in Banff hast.

Bow Falls und Banff Hoodoos

Ebenfalls nur einen kurzen Spaziergang vom Stadtzentrum entfernt findest Du mit den Bow Falls einen tollen Wasserfall. Der Aussichtspunkt liegt in unmittelbarer Nähe des imposanten Fairmont Banff Springs Hotels.

Blick auf die Bow Falls in Banff, Alberta
Bow Falls

Genau gegenüber beginnt auf der anderen Seite des Flusses der Hoodoo Trail. Diese schöne einfache Wanderung entlang des Bow River ist knapp zehn Kilometer lang (hin und zurück) und bietet tolle Ausblicke über das Bow Valley, auf den Mount Rundle und am Ende auf die okerfarbenen Banff Hoodoos.

Blick auf die Banff Hoodoos vor schneebedeckten Bergen im Banff Nationalpark.
Banff Hoodoos
Fairmont Banff Springs Hotel in Alberta, Kanada
Fairmont Banff Springs Hotel

Die Felssäulen oberhalb des Ufers sind das Ergebnis jahrtausendelanger Erosion durch Wind und Regen. Wenn Du in Banff ein wenig mehr Zeit hast ist dies ein schöner Spaziergang durch wunderbare Landschaft.

Waterfowl Lakes

Die Waterfowl Lakes liegen direkt am Icefiels Parkway und bestechen durch ihr wunderschönes türkisfarbenes Wasser und ihre Lage inmitten eines spektakulären Bergpanoramas.

Blick über das türkisfarbene klare Wasser des Waterfowl Lakes und das schroffe graue Bergmassiv dahinter
Waterfowl Lakes

Die beiden Seen sind sehr beliebt zum Kanufahren und Ausgangspunkt für Wanderungen zu den nahegelegenen Cirque- und Cephron-Seen. Der Waterfowl Lakes Campground ist mit 110 Plätzen einer der größten Campingplätze der Gegend.

Saskatchewan River Crossing

Saskatchewan River Crossing ist der einzige Ort im mittleren Teil des Icefields Parkway und daher besonders als zentraler Knotenpunkt mit Tankstelle und einigen Essensmöglichkeiten bekannt. Das The Crossing Resort* bietet außerdem die einzige Übernachtungsmöglichkeit der Umgebung.

Blick über grüne Auen und Tannenwald auf das Saskatchewan River Crossing und die Berge im Hintergrund
Saskatchewan River Crossing

Der Name kommt übrigens daher, dass hier der North Saskatchewan River, der Mistaya River und der Howse River zusammenfließen – das Ganze umgeben von einer beeindruckenden Bergkulisse. Von hier ist es dann auch nicht mehr weit zu den Highlights des wunderschönen Jasper Nationalpark.

Besuch planen: Shuttle, Parken, Eintritt und beste Reisezeit

Beste Reisezeit für den Banff Nationalpark

Die allerbeste Reisezeit für den Banff Nationalpark ist von Mitte Juli bis Ende September. Dann sind alle Seen sicher eisfrei und alle Wanderwege schneefrei. Natürlich ist dann auch am allermeisten los und die Preise sind am höchsten. Der Juni ist riskant. Wir sind hier schon durch hüfthohen Schnee gelaufen und haben vor den zugefrorenen Seen gestanden.

Caro auf dem zugefrorenen Lake Louise Ende Februar 2025
Caro auf dem zugefrorenen Lake Louise im Februar 2025

Im Oktober hast Du eine wunderbare Laubfärbung, sehr viel weniger Besucher und günstigere Hotelpreise. Allerdings kann es dann auch schon wieder schneien. Von Dezember bis März ist die beste Zeit für Wintersportler. Rund um Banff und Lake Louise liegen einige der bekanntesten Skigebiete Kanadas. Auch Schneeschuhwandern ist dann sehr populär.

Wie viele Tage solltest du für den Banff Nationalpark einplanen?

Für einen Besuch des Nationalparks solltest Du mindestens zwei volle Tage und drei Übernachtungen einplanen. Wenn Du auch größere Wanderungen unternehmen willst drei bis vier Tage. Einen Tag benötigst Du schon für Lake Louise und Moraine Lake, einen weiteren für Johnston Canyon, Peyto Lake und Banff und Umgebung.

Es liegt auf der Hand, den Banff Nationalpark mit den wunderschönen Highlights im Jasper Nationalpark und der Fahrt auf dem Icefields Parkway zu verbinden. Für eine entspannte Erkundung dieser Kombination mit ein paar Wanderungen solltest Du dann insgesamt sieben Übernachtungen einplanen (4-5 Nächte Banff, 2-3 Nächte Jasper).

Auf einem Roadtrip zwischen Vancouver und Calgary solltest Du auch den Mount Revelstoke Nationalpark und das idyllische Okanagan Valley nicht verpassen!

Shuttle, Parken und Anreise zu Lake Louise und Moraine Lake

Die kanadische Parkverwaltung Parks Canada hat ein sehr gut funktionierendes Shuttlesystem eingerichtet, deren Nutzung wir nur dringendst empfehlen. Wir sind sehr begeistert über diesen Service, denn er erspart eine Menge Stress und Zeit beim Besuch der beiden Seen. Die Shuttles fahren zwischen Lake Louise und Moraine Lake (als sogenannte Lake Connector) und zwischen Lake Louise und dem Park & Ride Parkplatz am Lake Louise Ski Resort. Die Parkplätze am Lake Louise sind tagsüber hoffnungslos überfüllt und kosten außerdem 42 CAD. Nutze deshalb gleich den sehr gut ausgeschilderten Park & Ride Parkplatz am Ski Resort. Die Shuttles fahren von hier in ein paar Minuten direkt an das Ufer des Lake Louise. Keine Parkplatzsuche, keine Parkgebühren, kurze Wege – perfekt!

Die Plätze im Bus kannst Du seit 15. April 2026 im Voraus online reservieren. 40% der Plätze werden so vergeben und sind schnell vergriffen. Die übrigen 60% der Plätze lassen sich jeweils ab 8 Uhr morgens für Abfahrt in 48 Stunden online reservieren. Erwachsene zahlen 12,75 CAD, Senioren ab 65 Jahren 6 CAD und Kinder bis 17 Jahre 4 CAD. Hinzu kommt eine Reservierungsgebühr in Höhe von 3,50 CAD. Alle Informationen hierzu findest Du auf der oben verlinkten Seite von Parks Canada.

Mit dem gleichen Ticket kommst Du dann auch schnell und einfach zum Moraine Lake, dessen Zufahrt für den privaten Autoverkehr gesperrt ist. Es gibt auch private Shuttles, die eine Genehmigung für die Zufahrt zum Moraine Lake haben und diesen Service anbieten. Die offenen Doppeldecker-Busse fahren ab/bis Lake Louise und zwischen den beiden Seen. Sinn macht dieses Angebot nur, wenn Du zu Deinem Wunschtermin und Deiner Wunschzeit keine Verfügbarkeiten beim offiziellen, wesentlich günstigeren Shuttle von Parcs Canada gefunden hast.

Eintritt und Park Pass

Vom 19. Juni bis 7. September 2026 gewährt die kanadische Regierung freien Eintritt in alle Nationalparks und nennt die tolle Aktion Canada Strong Pass. Außerhalb dieser Zeit kostet der Eintritt pro Fahrzeug und Tag 24,50 CAD. Der Tagespass ist gültig bis 16 Uhr am Folgetag. Alle Infos dazu findest Du hier.

Wo übernachten im Banff Nationalpark?

Im und rund um den Banff Nationalpark gibt es mehrere gute Ausgangspunkte für deine Reise. Ob du lieber direkt in Banff, möglichst nah an Lake Louise oder etwas entspannter und oft günstiger in Canmore übernachten möchtest: Jede Lage hat ihre eigenen Vorteile. Damit du die passende Basis für deinen Aufenthalt findest, zeigen wir dir hier die besten Optionen im Überblick.

Übernachten in Banff

Die kleine Stadt Banff mit seinen 6.000 Einwohnern ist der perfekte Ausgangspunkt für fast alle Aktivitäten im Banff Nationalpark. Sie bietet die größte Auswahl an Hotels, Restaurants und Geschäften und hat gleichzeitig diese besondere Mischung aus Bergstadt und Urlaubsort. Viele Highlights rund um den Ort, etwa die Bow Falls, die Banff Gondola, die Vermilion Lakes oder der Lake Minnewanka, erreichst du von hier besonders schnell. Dazu kommt, dass du abends noch entspannt essen gehen oder über die Banff Avenue bummeln kannst. Der Nachteil: Banff ist meist die teuerste und gefragteste Basis. Wenn du hier übernachten möchtest, solltest du also möglichst früh buchen.

Das Peaks Hotel & Suites* mitten in Banff ist ein phantastisches recht neues Hotel mit überragender Atmosphäre, geräumigen Zimmern und moderner Ausstattung. Besonders toll sind die Balkone. Wir haben uns hier extrem wohlgefühlt und kommen jederzeit wieder. Das Hotel ist übrigens auch die Nummer 1 in Banff bei Tripadvisor.

Zwei Betten in unserem Zimmer im Peaks Hotel & Suites Banff
Unser Zimmer im Peaks Hotel & Suites
Blick von unserem Balkon im Peaks Hotel & Suites Banff
Blick von unserem Balkon
Fernseher und Anrichte in unserem Zimmer
Badezimmer mit Waschtisch und großem Spiegel
Außenansicht des Peaks Hotel
Hotelflur mit schöner Beleuchtung und modernem Design

Ebenfalls sehr empfehlenswert ist das moderne Hotel Canoe & Suites* direkt an der Banff Avenue. Auch hier haben viele Zimmer einen Balkon mit tollem Blick auf die Berge.

Außenansicht des Hotel Canoe & Suites in Banff, Alberta
Hotel Canoe & Suites in Banff
Unser Zimmer im Hotel Canoe & Suites Banff
Unser Zimmer

Übernachten in Lake Louise

In Lake Louise gibt es nur eine Handvoll Unterkünfte und das Preisniveau ist sehr hoch. Der Ort ist ideal, wenn du möglichst nah an den berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Parks sein möchtest. Von hier bist du morgens schnell am Lake Louise, am Moraine Lake und auch in Richtung Icefields Parkway sofort mitten in einer der spektakulärsten Landschaften der Rockies. Gerade wenn du früh starten, Wanderungen unternehmen oder die Seen ohne großen Anfahrtsweg erleben möchtest, ist das ein echter Vorteil.

Neben dem oben schon erwähnten Luxushotel Fairmont Chateau direkt am See gibt es hier zum Beispiel das Lake Louise Inn* oder die Mountaineer Lodge*. Die Unterkünfte bestechen durch ihre Lage, das Preis-Leistungsverhältnis ist aber in Banff deutlich besser.

Übernachten in Canmore

Ein wegen der hohen Raten in Banff und Lake Louise immer beliebter werdender Übernachtungsort ist die Kleinstadt Canmore 25 Kilometer südöstlich von Banff. Gerade wenn du eine etwas günstigere Basis suchst, lohnt sich ein Blick nach Canmore fast immer. Der Ort bietet eine ebenfalls tolle Atmosphäre und einige schöne moderne Hotels.

Die Main Streer in Canmore, Alberta/Kanada
Main Street in Canmore

Wir finden hier das Northwinds Hotel* sehr schön. Die Zimmer sind modern und geschmackvoll eingerichtet und das Preis-Leistungsverhältnis ist meist außerordentlich gut.

Unser Zimmer im Northwinds Hotel Canmore.
Unser Zimmer im Northwinds Hotel Canmore mit Kamin und Fernseher.

Fazit

Der Banff Nationalpark ist von unbeschreiblicher Schönheit und begeistert uns immer wieder. Mit ein wenig guter Planung, frühem Aufstehen und Lust am Wandern kann man den im Sommer unglaublichen Besuchermassen ganz gut entgehen.

Lake Louise, Moraine Lake und Peyto Lake sind ohne Frage die großen Stars, aber oft sind es auch die kleineren Stopps und tollen Tageswanderungen die eine Reise nach Banff am Ende so rund machen. Wenn du die kanadischen Rockies zum ersten Mal erlebst, ist Banff ein perfekter Einstieg. Und wenn du schon einmal dort warst, gibt es immer wieder einen guten Grund zurückzukommen.

Artikel zuletzt aktualisiert am:

* mit Stern gekennzeichnete Links sind sogenannte Empfehlungslinks. Alle Infos dazu findest Du hier.

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Über den Autor
Malte
Seit 2001 ist Nordamerika meine große Leidenschaft und ich reise jedes Jahr meist zweimal dorthin. Ob beim Wandern durch die atemberaubende Natur, beim Offroaden durch die Wildnis oder beim Erleben packender Sportveranstaltungen – ich entdecke die Vielfalt des Kontinents immer wieder neu. Über die Jahre sind vor allem der Südwesten der USA und Los Angeles wie eine zweite Heimat für mich geworden.

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